Stadtsteinach

Der Herbst kann kommen

Das Frankenwaldtheater stellt sein Programm für die kommenden Wochen vor.
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Für einen Wilhelm-Busch-Abend unter dem Motto "Ein jeder Narr tut was er kann" wird sich Markus Veith am 28. September für die Bühne des Frankenwaldtheaters zurechtmachen. Fotos: Klaus Klaschka
Für einen Wilhelm-Busch-Abend unter dem Motto "Ein jeder Narr tut was er kann" wird sich Markus Veith am 28. September für die Bühne des Frankenwaldtheaters zurechtmachen. Fotos: Klaus Klaschka
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"Dem Bürgerwohle und dem Jugendunterricht geweiht 1821" ist das ehemalige Stadtsteinacher Schulhaus; etwas versteckt am Marktplatz an der "Staffel 2". Für den Jugendunterricht hat es ausgedient. Aber dem Bürgerwohle will es als historische und kulturelle Stätte mit dem Frankenwaldtheater im Obergeschoss noch weiter nützlich sein.

Vortrag über Schulgeschichte

Das Programm für den Kulturherbst 2018 steht bereits fest. "500 Jahre Bildung - die Schulgeschichte von Stadtsteinach" hat Siegfried Sesselmann durchforstet. Der Stadtsteinacher Lehrer, Heimathistoriker und Kreisheimatpfleger, bis zu seiner Pensionierung vor einem Jahr Rektor der Marktleugaster Schule, wird am Mittwoch, 19. September, um 19 Uhr im und über das Schulhaus und das Schulleben ausführlich berichten. Klassenfotos und Zeugnisse ab 1939 sind zudem im Eingang des Schulhauses zu sehen. Der Vortrag ist einer von acht des Colloquium Historicum Wirsbergense (CHW).

Wieder einmal zu Gast beim Frankenwaldtheater ist Markus Veith am Freitag, 28. September, um 20 Uhr. "Ein jeder Narr tut was er will" lautet der Titel des Ein-Personen-Stücks zu Wilhelm Busch unter der Regie von Jan Burdinski.

Es ist ein fiktiver Besuch beim Maler, Dichter, Philosophen und Humoristen. Busch, ein schrulliger, lebenslang lediger Einsiedler, ist zunächst nicht begeistert, kommt aber in seiner humorvoll gereimten, gleichzeitig bissigen Gewitztheit ins Plaudern. Der Vorverkauf läuft bereits. Karten gibt es in der Bäckerei Will am Marktplatz oder unter Telefon 09225/956333.

"Brecht eine Lanze"

"Brecht eine Lanze" am Freitag, 5. Oktober. um 20 Uhr ist die erste Eigenproduktion des Frankenwaldtheaters. Mit Stadtsteinacher Akteuren, durchaus schräger, hausgemachter Live-Musik aus der Dreigroschenoper und weiteren Stücken, sowie Texten von Bertolt Brecht, Karl Valentin und Kurt Tucholsky. Ein Kaleidoskop der 1930er Jahre mit einigen Sticheleien gegen Heimattümeleien in der Provinz. Der Eintritt ist frei.

"Die Schule macht blau" heißt es den ganzen Kirchweihsamstag über am 13. Oktober. Beim Herbstfest der Kulturinitiative "Die Wüste lebt" wird es im weitgehend nur blau beleuchteten Schulhaus eine "stille Versteigerung" von Kunstwerken im Erdgeschoss geben. Das höchste schriftliche Gebot bekommt den Zuschlag.

Am Nachmittag ist Kindertheater und ab 19 Uhr die "offene Bühne" angesagt.

Der Römersreuther Liedermacher Hans-Jürgen Schuller hat dafür, in Zusammenarbeit mit der Arbeiterwohlfahrt, Künstler jeden Alters aus der Region eingeladen, sich selbst auf der Bühne auszuprobieren und mit Instrumenten, Gesang und Tanz zu zeigen, was sie so auf dem Kasten haben.

"Wer ko, der därf"

Diese Stanicher Talentschau "Wer ko, der därf" hatte bereits zwei Vorabvorstellungen auf der Bühne des Frankenwaldtheater. Zum Abschluss gibt es dann noch Live-Musik mit einer Band.

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