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Der Herbst in der Altstadt

Am 7. Oktober wird es in der Herzogenauracher Innenstadt den ersten Herbstmarkt geben. Anlass zur Feier ist das absehbare Baustellenende an der Schütt. Höhepunkt wird eine Parade mit Oldtimern.
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Klaus Römmelt und Thomas Kotzer werben für den ersten Herzogenauracher Herbstmarkt.  Fotos: Bernhard Panzer
Klaus Römmelt und Thomas Kotzer werben für den ersten Herzogenauracher Herbstmarkt. Fotos: Bernhard Panzer
bernhard Panzer

Die Förder- und Werbegemeinschaft Herzogenaurach (Föwe) probiert im Oktober eine neue Veranstaltung aus. Erstmals wird es in der Innenstadt, vorwiegend in der Hauptstraße und am Marktplatz, einen Herbstmarkt geben. "Herbst von Turm zu Turm" nennt sich das Spektakel, das an den Frühjahrsmarkt angelehnt ist und am Samstag, 7. Oktober, von 9 bis 14 Uhr stattfindet.
Die Geschäftsleute haben einen konkreten Anlass, für ihre Kunden und die Herzogenauracher Bevölkerung diesmal auch im Herbst ein Event zu bieten. Denn endlich, so beschreibt es Thomas Kotzer von der Föwe, nähere sich die Großbaustelle an der Schütt dem Ende. Seit anderthalb Jahren wird der Straßenzug dort umgebaut, ein neuer Kanal ist verlegt worden, mehrere Bereiche hat man umgestaltet. "Das war schon eine spürbare Baustelle für die Geschäfte", erklärt das Vorstandsmitglied. "Es war nicht lustig."
Vor allem die Sperrungen einzelner Bereiche hätten ihre Auswirkungen gezeigt. "Die Leute dachten, sie dürften dann auch nicht mehr in die Hauptstraße einfahren", sagte Kotzer. Denn es standen schon weiter außerhalb die Verbotsschilder. Zum Glück sei das nun bald vorbei, und deshalb wolle man das absehbare Ende der Baustelle auch entsprechend feiern. Vermutlich wird der Herbstmarkt, so ergänzt Kotzer, daher auch ein einmaliges Ereignis bleiben.


Kürbisse und Kartoffeln

Herbstlich wird das Event ausgestaltet werden, und passend zur Jahreszeit wird dekoriert. Alle teilnehmenden Geschäfte würden sich etwas ausdenken, auch kulinarisch, sagte Kotzer. Beispielsweise gebe es den Klassiker im Herbst: Federweißer und Zwiebelkuchen. Auch zwei Gärtner nehmen teil und bieten herbstlichen Blumenschmuck an, gerade auch mit Blickrichtung auf Allerheiligen.
Vorstandskollege Klaus Römmelt ergänzt, dass man auch Landwirte hat gewinnen können. Frisch vom Acker sollen vom Wagen herab herbstliche Früchte verkauft werden: Kürbisse, Kartoffeln, Äpfel. Für die Kinder ist was vorbereitet, unter anderem eine Hüpfburg. Es wird Darbietungen der Tanzmäuse vom KCH geben und in Überlegung ist laut Kotzer außerdem noch ein Torwandschießen.


Parade durch die Innenstadt

Ein Höhepunkt des Events wird aber eine Parade werden, mit historischen Traktoren und mit alten Autos. Die rund 15 Bulldogs und etwa 20 Oldtimer-Autos werden zweimal, um 9.30 Uhr und um 13 Uhr, durch die Innenstadt fahren. Geplant ist, dass sie den Weg über die Schütt nehmen, also vom Postkreisel bis zur Badgasse und dann hinüber zum Marktplatz. Gestartet wird in der westlichen Hauptstraße. Von da geht's zum Marktplatz, den Steinweg hoch, und weiter über die Hintere Gasse und Reytherstraße.
Die letzte Aktion der Förder- und Werbegemeinschaft in der Öffentlichkeit in diesem Jahr ist der Martiniritt am 13. November. Er wird also am Abend des Kirchweihmontags stattfinden. Selbstverständlich sind auch der Lebendige Adventskalender und der Weihnachtsmarkt geplant. Aber diese Events führt inzwischen die Stadt in Eigenregie durch, ohne die Föwe.


Neuwahlen stehen an

Aber es gibt noch einen wichtigen Termin des Vereins der Geschäftsleute. Am 25. Oktober ist die Jahreshauptversammlung. Dann soll auch ein neuer Vorstand gewählt werden, nachdem der Erste Vorsitzende Heiko Dilger Herzogenaurach verlassen hat und in die Schweiz gezogen ist. Seit sich der Verein verschlankt und die GmbH abgegeben hat, seit also die Aufgaben wieder überschaubarer geworden sind, sagte Kotzer, seither gebe es auch wieder mehr Mitglieder, die sich im Vorstand engagieren möchten. Der Geschäftsführer des Schreib- und Spielwarengeschäfts Ellwanger gibt sich zuversichtlich, dass man eine Vorstandschaft bilden kann. Das war ja nicht immer so in der Vergangenheit.

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