Maroldsweisach
LATERNENUMZUG

Der heilige Martin teilte seinen Mantel

Traditionell hatte die evangelisch-lutherische Kindertagesstätte Maroldsweisach am Montag, dem Martinstag, zu einem Laternenumzug eingeladen. Kinder, Eltern, Großeltern und das Team der Kindertagesstä...
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Hoch zu Ross erschien der heilige Martin und teilte seinen Mantel großzügig mit dem armen Bettler. Die Familie Bogensperger ermöglichte die szenische Gestaltung an der evangelischen Kirche.  Foto: Jens Fertinger
Hoch zu Ross erschien der heilige Martin und teilte seinen Mantel großzügig mit dem armen Bettler. Die Familie Bogensperger ermöglichte die szenische Gestaltung an der evangelischen Kirche. Foto: Jens Fertinger

Traditionell hatte die evangelisch-lutherische Kindertagesstätte Maroldsweisach am Montag, dem Martinstag, zu einem Laternenumzug eingeladen. Kinder, Eltern, Großeltern und das Team der Kindertagesstätte sowie zahlreiche Gäste versammelten sich vor der evangelischen Kirche, um dort von Pfarrer Martin Popp-Posekardt zu einer kleinen Andacht empfangen zu werden. Der Martinstag wurde in Maroldweisach wie in vielen Orten im Kreis Haßberge begangen.

Zur Einstimmung auf den Martinstag brachten die Kinder ihre Geschenkpäckchen in die Kindertagesstätte mit, wo sie während einer kleinen Feier abgelegt werden konnten. Der Elternbeirat bringt die Gaben in den nächsten Tagen zur "Haßfurter Tafel", wo die Präsente an den entsprechenden Personenkreis verteilt werden.

So manche überraschte "Ahs" und "Ohs" waren zu hören, als Ross und Reiter die Szene vor dem Seiteneingang der Maroldsweisacher Kirche betraten; auch der aus der Bibelgeschichte bekannte Bettler kauerte sich an die Mauer und erhoffte Hilfe von dem stattlichen Soldaten. Dieser durchtrennte mit dem Schwert seinen weiten Mantel in der Mitte und gab die eine Hälfte dem frierenden Mann. Die Zuschauer sangen dazu das bekannte Lied "Sankt Martin ritt durch Schnee und Wind", welches die bekannte Legende in Versen erzählt. Nach Gebet und Segen machte man sich auf den Weg durch die Maroldsweisacher Siedlung, um an ausgesuchten Plätzen einen Halt einzulegen und die bekannten Laternenlieder zu singen. Begleitet wurde der lange Zug von vier Bläsern der "Weisachtaler".

Die Feuerwehr sicherte den Weg. Der Laternenumzug endete in der "Arche", wo Mitglieder des Elternbeirats einen kleinen Imbiss vorbereitet hatten. jf

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