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Bad Rodach

Der größte Erfolg in der TSV-Historie

Das Damen-Team des TSV Bad Rodach holte überraschend den Titel bei den deutschen Pokalmeisterschaften.
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Dieses Quartett sorgte mit dem Titelgewinn bei der deutschen Pokalmeisterschaft für Bezirksmannschaften für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der Tischtennis-Abteilung des TSV Bad Rodach (von links): Anna Schmidt, Svenja Schirm, Sophie Schirm und Manuela Bienek. - Es fehlt Sophie Schirm. Foto: Peter Müller
Dieses Quartett sorgte mit dem Titelgewinn bei der deutschen Pokalmeisterschaft für Bezirksmannschaften für den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte der Tischtennis-Abteilung des TSV Bad Rodach (von links): Anna Schmidt, Svenja Schirm, Sophie Schirm und Manuela Bienek. - Es fehlt Sophie Schirm. Foto: Peter Müller

Die 1. Damenmannschaft des TSV Bad Rodach hatte sich als bayerischer Vizemeister für die Deutschen Pokalmeisterschaften der Damen C (Bezirksklasse) im oberbayerischen Gaimersheim qualifiziert und sorgte dort für eine faustdicke Überraschung.

In ihrer Vorrundengruppe setzten sich die TSV-Damen mit 10:0 Punkten und 20:2 Spielen überlegen durch. Der Moorreger SV (Schleswig-Holstein), der TTC Harbach (Rheinland-Pfalz), die TSG Hausen (Hessen) und der TV Eppingen (Baden-Württemberg) wurden jeweils mit 4:0 bezwungen, gegen den TSV Graupa (Sachsen) drehte das TSV-Team einen 1:2-Rückstand noch in einen 4:2 Sieg.

Als Gruppensieger traf der TSV Bad Rodach im Halbfinale auf die SG Geltow (Brandenburg). Auch in diesem vorentscheidenden Spiel feierten die Thermalbadstädterinnen nach einem 1:2-Rückstand noch einen verdienten 4:2-Erfolg. Im Finale kam es zur Revanche gegen den bayerischen Titelträger TV Langenaltheim.

Bei der Bayerischen Pokalmeisterschaft hatten die Bad Rodacher Damen noch mit 2:4 den Kürzeren gezogen. Svenja Schirm unterlag nur im ersten Satz gegen Martina Straßner, die folgenden drei Sätze waren für sie eine klare Sache.

Manuela Bienek, die bei der Bayerischen noch gegen Kristin Stadelbauer mit 2:3 unterlag, drehte diesmal den Spieß um und siegte nach einem 1:2-Satzrückstand im Entscheidungsdurchgang knapp mit 11:9.

Schmidt dreht nach 0:2 auf

Anna Schmidt verlor gegen Sylvia Zolnhofer die ersten beiden Sätze deutlich, aber auch sie steigerte sich enorm und drehte das Spiel. Die Jugendtrainerin (beim TTC Thann) siegte mit 3:2 und so ging der TSV tatsächlich mit einer 3:0-Führung nach den Einzeln in das Doppel. Hier ließen Manuela Bienek und Svenja Schirm nichts anbrennen und gewannen mit 3:0 Sätzen.

Größter Erfolg der Geschichte

Damit war das zu Turnierbeginn Unfassbare gelungen - ein 4:0-Sieg und der Gewinn der Deutschen Pokalmeisterschaft - der mit Abstand größte Erfolg in der 50-jährigen Tischtennis-Geschichte im TSV Bad Rodach.

Bei der Bayerischen Meisterschaft hatte außerdem noch Sophie Schirm mitgespielt, die am Wochenende der Deutschen Pokalmeisterschaft am Talent-Cup des Deutschen Tischtennisbundes in Düsseldorf teilnahm und dort einen ausgezeichneten 4. Platz belegte.

Halbfinale

TSV Bad Rodach - SG Geltow 4:2

Bienek - Jeenel 3:0 (11:2, 11:4, 11:4), Schmidt - Steding 0:3 (1:11, 9:11, 8:11), Schirm - Andrees 0:3 (5:11, 2:11, 7:11), Bienek/Schirm - Steding/Andrees 3:0 (11:8, 16:14, 11:9), Bienek - Steding 3:1 (13:11, 13:15, 11:5, 11:9), Schirm - Jeenel 3:0 (11:7, 11:3, 11:5).

Endspiel

TSV Bad Rodach - TV Langenaltheim 4:0

Schirm - Straßner 3:1 (4:11, 11:6, 11:2, 11:7), Bienek - Stadelbauer 3:2 (7:11, 11:6, 7:11, 11:6, 11:9), Schmidt - Zolnhofer 3:2 (5:11, 3:11, 11:8, 11:7, 11:8), Schirm/Bienek - Stadelbauer/Leinweber (11:8, 11:7, 11:6).

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