Laden...
Ebensfeld
Freizeit

Der gegenwärtigen Krise zum Trotz: "Wandern mit Leib und Seele"

Wir sollten ja gerade jetzt auch die Zuversicht nicht verlieren und die Hoffnung, dass gesellschaftliches Miteinander in absehbarer Zukunft wieder ohne große Einschränkungen möglich ist. Unausgesproch...
Artikel drucken Artikel einbetten
Bürgermeister Bernhard Storath und Wanderführerin Brigitte Plesnivy hoffen, dass für die noch geplanten Touren durch das Gemeindegebiet in absehbarer Zeit die Rucksäcke geschnürt werden können.  Foto: Mario Deller
Bürgermeister Bernhard Storath und Wanderführerin Brigitte Plesnivy hoffen, dass für die noch geplanten Touren durch das Gemeindegebiet in absehbarer Zeit die Rucksäcke geschnürt werden können. Foto: Mario Deller

Wir sollten ja gerade jetzt auch die Zuversicht nicht verlieren und die Hoffnung, dass gesellschaftliches Miteinander in absehbarer Zukunft wieder ohne große Einschränkungen möglich ist. Unausgesprochen schwangen diesen Gedanken mit bei der Vorstellung der Veranstaltungsreihe "Wandern mit Leib und Seele" mit Ebensfelds Bürgermeister Storath und der ausgebildeten Wanderführerin Brigitte Plesnivy.

Romantische Wälder, stille Täler, geheimnisvolle Plätze - nach der gelungenen Premiere im Vorjahr leitet Wanderführerin Brigitte Plesnivy in Kooperation mit dem Markt Ebensfeld auch heuer wieder bis Oktober eine Reihe von jeweils donnerstags um 14 Uhr startenden Wanderungen.

Kraft in der Natur schöpfen

Einheimische wie Urlauber sind herzlich eingeladen, per pedes die Natur zu genießen, Kraft zu schöpfen und auch Neues zu entdecken. Bei einem aus aktuellen Anlass vor dem Ebensfelder Rathaus stattfindenden Pressegespräch präsentierte Plesnivy zusammen mit dem frisch wiedergewählten Rathauschef den Flyer, auf dem die angebotenen Routen kurz erläutert sind.

Bürgermeister Storath zeigte sich Plesnivy gegenüber dankbar, dass diese die Aufgabe als Wanderführerin wieder übernehme, lobte dabei ihre "unkomplizierte Art", mit der sie bei den Teilnehmern schon im Vorjahr gut angekommen sei.

Das Jahresprogramm gestaltet sich vielfältig, macht Vorfreude. Die Beschreibung der zehn bis zwölf Kilometer langen Touren macht so richtig Lust aufs Mitwandern und ist ein Indiz dafür, wie viele schöne Ecken das Gemeindegebiet bei näherer Betrachtung doch hat.

So geht es beispielsweise am 14. Mai von Oberbrunn aus über Neudorf, am 18. Juni in Unterküps startend zur "steinernen Rinne" bei Roschlaub und am 10. September, hier Beginn in Kutzenberg, entdecken die Teilnehmer abseits gelegene Hügelgräber und wandern zum Rothenberg und Eisenberg. Den Abschluss des Jahresprogramms bildet am 8. Oktober eine über wenig bekannte Wege und einen Hohlweg bis in 577 Metern Höhe führende Wanderung hinauf zur "Hohen Metze" mit einer tollen Aussicht als Belohnung.

Anmeldung nicht nötig

Covid-19 hinterlässt momentan auch im Zusammenhang mit dem vorgestellten Programm seine Spuren. Es sollte nämlich bereits am Donnerstag dieser Woche losgehen mit einer Wanderung zur anmutigen Felsenansammlung "Steinerne Bräute". Nun bleibt zu hoffen, dass zu den weiterhin als Nächstes geplanten Wanderungen am 9. April und wie oben erwähnt am 14. Mai dann doch die Rucksäcke geschnürt werden können. Eine Anmeldung zu den Wanderungen ist übrigens nicht erforderlich, eine lediglich geringe Aufwandsentschädigung vor Ort zu entrichten. Die Touren finden bei jedem Wetter statt. Für Fragen steht Wanderführerin Plesnivy unter Telefon 09573/1321 gerne zur Verfügung.

Der Flyer mit den darin aufgeführten Wanderungen ist in Papierform im Ebensfelder Rathaus erhältlich sowie - in diesen Tagen die bessere und einfachere Option - auf der Homepage des Marktes Ebensfeld, dort über den Link "Tourismus", dann weiterklicken auf "Hier informieren" und "Prospektmaterial", wo der Flyer heruntergeladen werden kann.

Nicht wenige klagen über beruflichen Stress bis zur Gefahr des Burnout. Wandern in der Natur liegt wohl gerade deshalb im Trend. Die wohltuende Wirkung genossen die Teilnehmer schon im Vorjahr, erinnert sich Plesnivy an die schöne Atmosphäre beim Wandern mit Gleichgesinnten in der schönen Natur und weiß dies auch selbst zu schätzen: "Man ist danach einfach happy." Klar, das sind wir momentan aus bekannten Gründen eher nicht. Doch mit vereinten Kräften kann es gelingen, diese Krise zu überwinden, um irgendwann wieder unbefangen und ohne Angst die Schritte fröhlich pfeifend gemeinsam zur "Steinernen Rinne", zu den Hügelgräbern oder zur Hohen Metze zu lenken. In diesem Sinne verabschiedete sich Bürgermeister Storath winkend statt händeschüttelnd von Wanderführerin Plesnivy. dell