Rugendorf
Gemeinderat

Der Fußweg von der Bushaltestelle nach Rugendorf wird sicherer

Klaus Klaschka Rugendorf —  Die Bushaltestelle an der Bundesstraße 303 in Rugendorf soll mit dem dahinter liegenden Radweg direkt verbunden werden. Das jedenfalls ist die Absicht des Rugendorfer Gemei...
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Klaus Klaschka Rugendorf —  Die Bushaltestelle an der Bundesstraße 303 in Rugendorf soll mit dem dahinter liegenden Radweg direkt verbunden werden. Das jedenfalls ist die Absicht des Rugendorfer Gemeinderats.

Zuständig für diese Änderung ist das Straßenbauamt, mit dem, wie Bürgermeister Ralf Holzmann in der jüngsten Sitzung mitteilte, einvernehmlich vereinbart worden sei, dass der gemeindliche Bauhof einen barrierefreien Verbindungsweg schaffen und den Winterdienst übernehmen wird.

Damit müssten die Fahrgäste nicht erst ein Stück auf der Bundesstraße entlanglaufen, um auf "sicheres Terrain" zu gelangen.

Einstimmig nicht einverstanden hatte sich der Rugendorfer Gemeinderat im April mit der Absicht der Bayerischen Staatsforsten erklärt, Holz neben der Ortsverbindungsstraße von Rugendorf nach Eisenwind - an der Gabelung mit dem Rad- und Gehweg auf der alten B 303 - zu lagern.

Lagerplatz für Käferholz

Nach etlichen Gesprächen zwischen Vertretern der Staatsforsten und der Gemeinde hat das Gremium nun aber Bürgermeister Ralf Holzmann beauftragt, einen Vertrag über die Nutzung der gemeindlichen Straßen und Wege für die Beschickung dieses temporären Holzlagerplatzes für Käferholz zu schließen. Damit will der Gemeinderat die zeitlich befristete Zwischenlagerung nun nicht mehr verhindern, aber gleichzeitig sicherstellen, dass eventuelle Schäden an den Zufahrtswegen durch die Staatsforsten auch wieder repariert werden.

Den Auftrag für eine optische Untersuchung von rund 1900 Metern Schmutz-, Misch- und Regenwasserkanal im Unteren Dorf vergab der Gemeinderat an die Firma Drechsler aus Kulmbach zum Brutto-Angebotspreis von 15 541,76 Euro.

Wartungsvertrag geschlossen

Des Weiteren beschloss das Gremium, für den bestellten Bauhof-Laster einen Wartungsvertrag mit dem Hersteller MAN mit einer Laufzeit von 60 Monaten abzuschließen, um die laufenden notwendigen Reparaturkosten so gering wie möglich zu halten.

Zudem stimmte der Gemeinderat der Anschaffung eines Räumschildes für 12 816 Euro und eines Streugerätes für den Winterdienst für 30 068 Euro zu. Den Zuschlag hierfür erhielt jeweils die Firma Beutlhauser in Kulmbach.

Auch nach längerer Diskussion wollte das Gremium einem Antrag der Feuerwehr Rugendorf auf Anschaffung neuer Helme für die Atemschutzgruppe noch nicht zustimmen. Bis zur nächsten Sitzung möchten die Räte erst detaillierte Informationen über diverse technische Ausführungen bekommen, bevor sie eine endgültige Entscheidung treffen.

Generell befürwortet hatte der Gemeinderat bereits, dass die Straßenbeleuchtung in Feldbuch mit einer Solarleuchte verbessert werden soll. Der genaue Standort für die zusätzliche Straßenlaterne muss aber noch festgelegt werden. klk

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