Wachenroth

Der Freistaat hilft den Mittelständlern

Der Landtagsabgeordnete Franz-Josef Pschierer informierte in Wachenroth über staatliche Fördermöglichkeiten.
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Viele Unternehmer kamen, als der Landtagsabgeordnete und Landesvorsitzende der Mittelstands-Union Bayern, Franz Josef Pschierer, ehemals bayerischer Wirtschaftsminister, bei einer InformationsVeranstaltung der Mittelstands-Union (MU) Erlangen-Höchstadt im Eventraum des Bekleidungshauses Murk in Wachenroth über das komplexe Thema "Staatliche Fördermöglichkeiten für den Mittelstand" referierte.

Handwerkliches Können und Wissen seien ein wichtiges kulturelles, aber auch wirtschaftliches Erbe, so Pschierer. Es werde von Generation zu Generation weitergegeben. Das Erfolgsrezept vieler Betriebe sei aber nicht nur langjährige Erfahrung, sondern genauso innovative Stärke. Denn: "Wer sich nicht verändert, wird verändert." Für Unternehmer bedeute das, frühzeitig und kontinuierlich in Weiterentwicklung zu investieren und neue Geschäftsfelder zu erschließen. "Wer seine Position im Wettbewerb behaupten will, muss in die Leistungs- und Konkurrenzfähigkeit seines Unternehmens investieren", stellte Pschierer laut einer Pressemitteilung der MU fest.

Kein Buch mit sieben Siegeln

Deshalb verfolge die bayerische Mittelstandspolitik das Ziel, günstige Rahmenbedingungen für unternehmerische Initiativen zu schaffen und den mittelständischen Unternehmern zu ermöglichen, eigenverantwortlich Marktchancen zu ergreifen. Der Freistaat Bayern unterstütze sie dabei. Ob Regionalförderung, Digitalbonus Bayern, Energieförderung, EU-Strukturförderung und mehr - das richtige Förderprogramm für den eigenen Betrieb zu finden, müsse nicht ein Buch mit sieben Siegeln sein. Zwar wiesen die Förderdatenbanken der staatlichen Kreditinstitute der Länder und des Bundes insgesamt etwa 1000 verschiedene Förderprogramme auf, gleichwohl sei es nicht so schwierig, eine erhebliche Portion von Transparenz in das Förderangebot zu bringen.

"Unsere bayerischen Traditionsunternehmen zeichnen sich dadurch aus, dass sie sich entsprechend der neuen technischen und gesellschaftlichen Ansprüche weiterentwickeln und mutig in die Zukunft investieren", sagte Pschierer. Dafür seien vorausschauende unternehmerische Entscheidungen nötig, hohe Investitionen in Forschung und Entwicklung, in neue Geschäftsmodelle.

Tradition und Innovation

"Ich bin stolz darauf, dass gerade bayerische Unternehmer diese Entscheidungen treffen und Betriebe durch Innovation und Qualität in eine erfolgreiche Zukunft führen." Die bayerische Politik könne dabei unterstützen, die richtigen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen setzen und fördern. Wichtig werde in den kommenden Jahrzehnten, dass Betriebe auch über den Generationenwechsel hinaus erhalten und erfolgreich bleiben. In vielen bayerischen Unternehmen stehe eine Nachfolge in der Unternehmensführung an.

"Ich wünsche mir, dass diese gelingt und als Chance für eine positive Fortentwicklung der Betriebe genutzt werden kann", so der Referent. Auch dabei fänden heutige und zukünftige Betriebschefs die Unterstützung des Freistaates, um eine Tradition fortzuführen und mit neuen innovativen Entwicklungen fortzuschreiben. "Auf dass die Welt auch weiterhin anerkennend auf Bayern blickt."

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