Marienweiher

Der Blick nach oben

Am 6. Oktober findet das vorerst letzte Konzert in der Basilika Marienweiher statt. Das Gotteshaus wird umfassend saniert.
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Der Kammerchor Hof kommt im Rahmen seiner Herbst-Tournee auch nach Marienweiher. Foto: privat
Der Kammerchor Hof kommt im Rahmen seiner Herbst-Tournee auch nach Marienweiher. Foto: privat

Kurz vor der Innensanierung der Basilika Marienweiher präsentiert das Pilgerbüro ein vorerst letztes Konzert. Am Sonntag, 6. Oktober, um 17 Uhr wird der Kammerchor Hof mit Musikern der Hofer Symphoniker zu Gast sein.

Der Kammerchor Hof ist derzeit mit seinem geistlichen Konzertprogramm "Zuversicht - Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen" auf Tournee. Stationen sind Hof und Marienweiher in Oberfranken, das unterfränkische Castell und Speinshart in der Oberpfalz.

In den Konzerten unter der Leitung von Wolfgang Weser erklingen geistliche, zum Teil doppelchörig besetzte Werke aus verschiedenen Epochen. Die Worte des titelgebenden Psalms 121 stehen in der Programmgestaltung stellvertretend für den "Blick nach oben", also für hoffnungsvolle Zuversicht auf Hilfe und Erlösung.

So werden unter anderem bekannte A-cappella-Werke wie "Richte mich Gott" von Felix Mendelssohn-Bartholdy und "Im Himmelreich" von Edvard Grieg zu hören sein.

Hochvirtuose Sonate

Die Instrumentalisten der Hofer Symphoniker - Heloise Schmitt (Violine), Tonko Huljev (Fagott), Tamara Melikian (Violoncello) und Dorothea Weser (Orgel) - sowie Jiyoung Kim (Oboe) vom Coburger Landestheater werden den Chor und die beiden Solistinnen Monika Tschuschke (Sopran) und Yvonne Berg (Mezzosopran) begleiten und zudem eine hochvirtuose Sonate von Jan D. Zelenka zu Gehör bringen.

Der Eintritt kostet im Vorverkauf neun an der Abendkasse zehn Euro. Karten gibt es in der Buchhandlung Friedrich in Kulmbach, in Marktleugast bei Lotto Greim, in der Sparkasse und in der Raiffeisenbank sowie im Klosterladen Marienweiher.

Wann nach der Sanierung wieder Konzerte in der Basilika stattfinden können, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht bekannt - es ist aber wohl mindestens mit einem Jahr Pause zu rechnen. Das Pilgerbüro wird jedoch versuchen, die eine oder andere Veranstaltung in anderen Lokalitäten oder Kirchen zu präsentieren. red

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