Gräfenberg
Wanderweg

Der "Bierige Erlebnispfad" am Fünf-Seidla-Steig wurde enthüllt

Noch war die Infotafel am Pringyplatz in Gräfenberg durch ein weißes Leinentuch verhüllt. Ein grünes Band hielt das Tuch fest, farblich passend schmückte ei...
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Die erste Tafel des "Bierigen Erlebnispfades" wurde enthüllt.  Foto: map
Die erste Tafel des "Bierigen Erlebnispfades" wurde enthüllt. Foto: map
Noch war die Infotafel am Pringyplatz in Gräfenberg durch ein weißes Leinentuch verhüllt. Ein grünes Band hielt das Tuch fest, farblich passend schmückte ein Frühlings-Strauß den Stehtisch, auf dem die fünf Brauerinnen und Brauer ihre Tonbierkrüge drapiert hatten. Jede Brauerei hatte ihren Krug mit dem Logo des Fünf-Seidla-Steigs bedruckt.
Ein Ehepaar, die ersten Gräfenberg-Touristen, sind aufmerksam geworden und gesellten sich zu Bernd Albig, dem Vorsitzenden des Fränkische-Schweiz-Vereins, und Heinz Hofmann von der Thuisbrunner Ortsgruppe. Eine anstrengende Phase war zum Abschluss gebracht worden, erzählte Regionalplanerin Julia Endres.
Mit der Eröffnung des "Bierigen Erlebnispfades" wurde der Bierwanderweg um eine weitere Attraktion ergänzt. "Es war auch mein Ansinnen, das Niveau anzuheben und eine breitere Vielfalt an Gästen zu erreichen", sagte Bürgermeister Hans-Jürgen Nekolla und sprach damit auch für seinen Amtskollegen Rudolf Braun aus Weißenohe. Barbara Merkel, vom Friedmanns Bräu erinnerte an die Entstehung des Fünf-Seidla-Steigs und an die große Besonderheit im Brauwesen in Gräfenberg.


Brauereien sind in Frauenhand

Dort waren und sind die Brauereien in Frauenhand und es war ihre Mutter Sieglinde Merkel und Irene Brehmer-Stockum, die sich mit der Kulturbeauftragten Renate Krause zusammensetzten, um auf diese Besonderheit aufmerksam zu machen. Nun werden die Wanderer über alles rund ums Brauhandwerk und der Zusammenarbeit mit der Landwirtschaft an den farbigen Tafeln informiert.
"Das Projekt ,Bieriger Erlebnispfad' ist nur mit der Unterstützung vieler Beteiligter möglich", sagte Winkler und dankte den vielen Unterstützern von den Geldgebern wie dem "Cluster Ernährung" von der Landesanstalt für Landwirtschaft angefangen, die die Hälfte übernehmen, dem Verband privater Brauereien, den beiden Kommunen Gräfenberg und Weißenohe, die sich auch mit der Leistung der Bauhöfe einbringen.
Dank sprach Urban Winkler an die Wegwarte, die den Wanderweg seit zehn Jahren regelmäßig pflegen und an die Mitarbeiter des Bauhofs.


Weg führt in beide Richtungen

Schließlich schenkte Julia Endres den ersten Krug voll, sprach die Ode an das Bockbier und schließlich griff Sieglinde Merkel zur Schere, um die zweite Infotafel zu enthüllen. Zweite deshalb, weil die erste Tafel woanders steht. Auch das ist eine Besonderheit bei dem Wanderweg: Man kann den Lehrpfad in beide Richtungen laufen. map


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