Mirsdorf

Der Bienenkasten von der Sennigshöhe

An der Alexandrinenhütte steht seit Neuem ein Schaukasten. Das Leben der Nutzinsekten kann nun ganz genau beobachtet werden.
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Türchen vorsichtig auf und 5000 Bienen können hautnah beobachtet werden, was als Erste Alexandra Merz von der Gemeinde Meeder, Bürgermeister Bernd Höfer, Helmut Völk vom Thüringerwald-Verein und Betreuer Walter Ebert genossen.  Foto: Doris Weidner
Türchen vorsichtig auf und 5000 Bienen können hautnah beobachtet werden, was als Erste Alexandra Merz von der Gemeinde Meeder, Bürgermeister Bernd Höfer, Helmut Völk vom Thüringerwald-Verein und Betreuer Walter Ebert genossen. Foto: Doris Weidner

An höchster Stelle im Coburger Land, 523 Meter über dem Meeresspiegel gelegen, direkt neben der Alexandrinenhütte, steht er, der neue Bienenschaukasten. Der Hobby-Imker Walter Ebert aus Oettingshausen hat ihn aufgestellt und wird ihn betreuen in Verbindung mit dem Thüringer-Wald-Verein. Die Gemeinde Meeder hat ihn gestiftet.

Der Schaukasten soll, wie Ebert erläuterte, vor allem Kinder, die zusammen mit ihren Eltern, die dort oben einkehren, für das Hobby der Bienenzucht interessieren. Immerhin können, wenn vorsichtig die Türen des Schaukasten geöffnet werden, hinter einer Glaswand bis zu 5000 Bienen zusammen mit ihrer Königin in drei Waben bei ihrer Arbeit hautnah beobachtet werden.

Wie Ebert weiter wissen ließ, legt die Königin, die fünf Jahre alt werden kann, 2000 Eier pro Tag. Nach 21 Tagen schlüpfen die fertigen Arbeitsbienen. Diese werden nur etwa 40 Tage alt. Genügend Blütenstaub als Nahrung ist in der dortigen Gegend rund um die Sennigshöhe vorhanden. Wildwiesen gibt es ausreichend und derzeit den blühenden Buchweizen.

Lob an die Landwirte

Bürgermeister Bernd Höfer (CSU) meinte bei der Einweihung, dass dies eine klasse Idee sei, und ergänzte: "Wir setzen in Sachen Umweltschutz seitens der Gemeinde ein Zeichen." Das Gleiche attestierte er den hiesigen Landwirten und erwähnte dabei lobend, dass sie in diesem Bereich sehr aktiv seien.

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