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Weisendorf
weisendorf.inFranken.de  Intensive Jugendarbeit bürgt in Weisendorf für sportliche Erfolge und ein aktives Vereinsleben.

Der ASV ist stolz auf seinen Nachwuchs

Viele positive Berichte gab es bei der Jahreshauptversammlung des ASV Weisendorf, bei der Neuwahlen und Ehrungen im Mittelpunkt standen. Bei den Neuwahlen gab es keine großen Veränderungen. Der Vorsit...
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Die Jubilare des ASV Weisendorf mit den beiden Vorsitzenden Fotos: Richard Sänger
Die Jubilare des ASV Weisendorf mit den beiden Vorsitzenden Fotos: Richard Sänger
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Viele positive Berichte gab es bei der Jahreshauptversammlung des ASV Weisendorf, bei der Neuwahlen und Ehrungen im Mittelpunkt standen. Bei den Neuwahlen gab es keine großen Veränderungen. Der Vorsitzende Walter Mayer wurde ebenso wiedergewählt wie die beiden gleichberechtigten Zweiten Vorsitzenden Norbert Kreiner und Marko Löffler.

Walter Mayer berichtete von einem sehr arbeitsintensiven Jahr und beklagte das zum Teil mangelnde Interesse der Vereinsmitglieder bei Arbeiten auf dem Vereinsgelände und am Sportheim. "Die Mitglieder müssen mehr anpacken, denn auch dieses Jahr stehen wieder eine ganze Reihe von Sanierungsarbeit an", forderte der Vorsitzende.

Wegen des Trennsystems der benachbarten Ballsporthalle musste die Kanalisation neu aufgebaut werden und auch an der Bewässerungsanlage waren Arbeiten fällig, die nur von wenigen Freiwilligen durchgeführt worden seien. "So kann es nicht weitergehen. Unser Verein mit 585 Mitgliedern, davon 40 Prozent Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre, besteht nicht nur aus der Vorstandschaft", kritisierte Mayer und forderte mehr Einsatz bei den anstehenden Arbeiten. Ein Dorn im Auge ist ihm auch die mangelnde Teilnahme von Mitgliedern an den Veranstaltungen wie die Sportler-Kirchweih. "Für uns brauchen wir das nicht zu machen, aber für unsere Jugendarbeit brauchen wir die Einnahmen", erklärte er.

Der Überschuss wird kleiner

Andererseits gab es aber auch Lob, insbesondere für die Spieler für ihren Einsatz bei der Weisendorfer Kirchweih, die im vergangenen Jahr von den Vereinen ausgerichtet wurde und in ähnlicher Form auch diesem Jahr wieder stattfinden wird. Ein Highlight sei die Weihnachtsfeier mit über 400 Besuchern gewesen, die erstmals im Freien, mit Holzfeuer und Glühwein sowie mit dem Posaunenchor, abgehalten worden war.

Schatzmeisterin Sabine Schatz-Wöllner legte einen umfassenden Kassenbericht vor und wies darauf hin, dass der Überschuss wegen steigender Kosten von Jahr zu Jahr zurückgehe. Sie konnte aber trotzdem die Tilgungsraten für den Kunstrasenplatz und das langfristige Darlehen für den Bau des Sportheimes erfüllen. In diesem Zusammenhang regte Revisor Peter Seitz an, bis zur Jahresversammlung 2021 über eine Beitragserhöhung nachzudenken.

Die Berichte der Mannschaften waren ebenfalls überwiegend positiv, und bei der ersten sowie bei der zweiten Mannschaft zeige der Trend nach oben zeige. Auch Jugendleiter Manfred Schmidt zeigte sich sehr zufrieden. Derzeit befinden sich zwölf Mannschaften, davon eine Mädchenmannschaft, mit über 280 Kindern und Jugendlichen im Spiel- und Trainingsbetrieb, die von 30 Trainern betreut werden.

Auch neben dem Fußball seien die Kinder für den Verein sehr aktiv, so beim Einsammeln der Christbäume, der Sportlerkerwa und mit einem eigenen Stand beim Markttag. Auch bei der jährlichen Säuberungsaktion "Ramadama" seien die Kinder und Jugendlichen ein Vorbild, lobte Schmidt. "Wir können sehr stolz auf unsere Nachwuchsarbeit sein, das ist sowohl bei den Damen als auch bei den Herren das Fundament des Vereins", zog Schmidt unter Beifall ein positives Fazit.

Er berichtete auch von der Damenmannschaft, die jetzt nach einem kurzfristigen Trainerwechsel wieder im ruhigen Fahrwasser sei. Schmidt zeigte sich stolz, dass Weisendorf die jüngste Damenmannschaft im Landkreis habe. So zeigten sich auch Trainer Tilmann Bach und Co-Trainer Manfred Schmidt mehr als zufrieden mit der Mannschaft und ihrer Spielführerin Melanie Pfann.

Bürgermeister Heinrich Süß (UWG) lobte den ASV und insbesondere die erfolgreiche Jugendarbeit. Mit der Ballsporthalle würden sich die Trainingsbedingungen weiter verbessern, und es sei die richtige Entscheidung gewesen, an dieser Stelle ein Vereinszentrum zu schaffen. Richard Sänger

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