Niederndorf
Niederndorf.infranken.de  Der Niederndorfer Sportverein hat großen Bedarf an zusätzlichen Räumlichkeiten.

Der ASV braucht mehr Platz

Ruck zuck: Am Freitagabend wurde die Vereinsleitung des ASV Niederndorf in der Rekordzeit von sieben Minuten im Amt bestätigt. Auf der Tagesordnung stand neben den Ehrungen für "tausend Jahre Mitglied...
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Michael Persang (3. v. l.) zeichnete die langjährigen Mitglieder aus. Foto: Richard Sänger
Michael Persang (3. v. l.) zeichnete die langjährigen Mitglieder aus. Foto: Richard Sänger
Ruck zuck: Am Freitagabend wurde die Vereinsleitung des ASV Niederndorf in der Rekordzeit von sieben Minuten im Amt bestätigt. Auf der Tagesordnung stand neben den Ehrungen für "tausend Jahre Mitgliedschaft", Neuwahlen sowie Berichten auch eine Satzungsänderung. So soll nur noch alle drei Jahre neu gewählt werden und auch der Schatzmeister durch die Vereinsleitung bestimmt und der Mitgliederversammlung zur Bestätigung vorgeschlagen werden. Bei der Größe des Vereins mit seinen Umsätzen und den vielen Buchungen soll die Kassenverwaltung möglichst langfristig in einer Hand bleiben, erklärte Vorsitzender Michael Persang, der die Mitglieder in diesem Zusammenhang mit der Mitteilung überraschte, dass sich Schatzmeister Bernd Wüstner nach 20 Jahren im Amt zum letzten Mal zur Wiederwahl stellt.
"Wir haben damit ein ernstes Problem, denn unser Etat ist beträchtlich, wobei nicht die Summe an sich exorbitant ist, sondern die Zahl der Vorgänge, die der Kassier zu bearbeiten hat. Dazu kommt, dass sich das Geschäftszimmer des Vereins im Haus des Schatzmeisters befindet. Spätestens ab 2020 wird das nicht mehr so sein. Wir benötigen dann ein eigenes Geschäftszimmer mit der Infrastruktur, die uns die Familie Wüstner so lange zur Verfügung gestellt hat", erklärte der Vorsitzende.
Außerdem wollen Vereinsmitglieder das Vereinseigentum, das sie bei sich zu Hause lagern, dem Verein wieder zurückgeben. "Auch ein Sitzungszimmer wäre hilfreich, damit wir unsere Sitzungen nicht immer im Gastraum durchführen müssen, wo uns eigentlich jeder zuhören kann, insbesondere wenn es um Personalthemen geht", so ein Wunsch von Michael Persang. Nach Auffassung der Vereinsleitung wäre auch ein ansprechender Fitnessraum mit Sauna und Ruheraum ein weiteres attraktives Angebot des Vereins für seine Mitglieder, so sei der aktuelle Fitnessraum nicht gerade ansprechend und auch wenig einladend für einen Sportbetrieb. Allerdings sieht die Vereinsleitung aktuell keine Chance für eine Erweiterung des Sportheimes.
Denn eine Erweiterung des Sportheimes würde auch von den Nachbarn abhängen, wobei der direkte Nachbar zwar die Stadt sei, allerdings mit einem schmalen Geländestreifen und dann kommt wieder ein Nachbar. "Wir haben rund um unsere Anlage ausschließlich Mitbürger, die dem Verein keine Chance geben, sich zu entwickeln, weder im Norden noch im Süden. Wir können uns nur auf dem aktuellen Gelände bewegen und das ist schwierig", erklärte Persang die nicht zufriedenstellende Situation.
Eine positive Nachricht hatte der Vorsitzende dann doch noch parat, nämlich nach vielen Jahren die Schaffung eines weiteren Trainingsplatzes für die Jugend in Hauptendorf. Beim ASV haben die 1353 Mitglieder, davon 363 Kinder und 138 Jugendliche, die Wahl zwischen zwölf Abteilungen, beginnend bei Alpinsport und Badminton über Chor und Tanzsport bis hin zu Fußball, Kinderturnen oder Volleyball. Die Zahlen des Geschäftsjahres und den Finanzplan erläuterte Bernd Wüstner ausführlich mit einer Präsentation. Er berichtete auch von einem Überschuss und von Rücklagen sowie der Tilgung eines Darlehens im kommenden Jahr.
Richard Sänger


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