Weißenohe
Konzertreise

Der Akademiechor Weißenohe brilliert in Lettland und Litauen

Konzerte mit baltischen Chören waren nicht nur Mittelpunkt der Reise, sondern zugleich ein touristischer Genuss für die Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktinerkloster Weißenohe, die ...
Artikel drucken Artikel einbetten
Der Akademiechor singt vor dem Denkmal für den Dichter Simon Dach, dem Schöpfer des "Ännchen von Tharau".  Foto: privat
Der Akademiechor singt vor dem Denkmal für den Dichter Simon Dach, dem Schöpfer des "Ännchen von Tharau". Foto: privat

Konzerte mit baltischen Chören waren nicht nur Mittelpunkt der Reise, sondern zugleich ein touristischer Genuss für die Chorakademie des Fränkischen Sängerbundes im Benediktinerkloster Weißenohe, die eine achttägige Konzert- und Erlebnisreise nach Litauen und Lettland durchgeführt hat. Darauf wurden sie monatelang von dem Bundeschorleiter Gerald Fink vorbereitet.

Der Akademiechor mit seinen über 80 Sängern wurde auf die drei Auftritte in Klaipeda, Riga und Wilna hervorragend eingestimmt. Mit dabei war auch der Projektchor "Sängerliebe" aus dem Sängerkreis Hersbruck. Dirigiert von Günter Kuhn brachte er sich in die Konzerte ein.

Das gemeinsame Singen begann in Memel an der Ostsee (Klaipeda) mit dem Lied "Ännchen von Tharau" vor dem Denkmal des Schöpfers des bekannten Volkslieds, des Dichters Simon Dach. Beifallsstürme löste das Chorkonzert in der kleinen Gilde der Hansestadt Riga aus. Neben den beiden fränkischen Chören sang ein stimmgewaltiger Männerchor "Vaterland". Dieses Konzert war zugleich Höhepunkt der Konzertreise. In Wilna fand ein gemeinsames Chorkonzert mit dem akademischen Chor "Sonoros" unter der Leitung der Chorleiterin Valerija Skapiene statt. Der vielfach ausgezeichnete Chor begeisterte mit volksnahem, internationalem und zeitnahem Liedgut.

Der Akademiechor Weißenohe brillierte mit Liedvorträgen von Bach über Gluck, Mozart und Brahms und gefiel textlich und melodisch besonders durch die Einstudierung einer Komposition von Gerald Fink, "Tiefer Friede". Die Auftritte der beiden Chöre des Fränkischen Sängerbundes hinterließen im Baltikum mit seiner sängerbegeisterten Bevölkerung einen tiefen Eindruck. Über 200 Teilnehmer ließen sich diese Reise nicht entgehen. Zunächst führte die Reise nach Memel an der Ostsee, dann nach Palanga und in die Kurische Nehrung mit dem Wohnhaus von Thomas Mann. Weiter nach Riga, der Hauptstadt Lettlands zur Besichtigung des Mariendoms, dem größten Kirchenbau des Baltikums, und das vorbildlich wieder aufgebaute Schwarzhäupterhaus.

Von Riga ging es für die Sänger weiter nach Litauen. Eduard Nöth, der Vorsitzende des Fördervereins Chorakademie, sah in dieser Reise einen wichtigen Beitrag zur Völkerverständigung und Freundschaft mit den baltischen Völkern.

Initiator der Reise war Herbert Meier, Geschäftsführer der Chorakademie, der allen für das leidenschaftliche Engagement dankte. map

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren