Weitramsdorf

Der älteste Verein

Ein großes Ereignis steht in der Gemeinde an. Die Feuerwehr wird 225 Jahre alt und ist der älteste Verein der Gemeinde. Wie der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Gerhard Moser, bei der Hauptversammlun...
Artikel drucken Artikel einbetten
Hartmut Ehrsam (Mitte) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Kommandant Thomas Schelhorn (links) und Vorsitzender Gerhard Moser (rechts) wiesen auf das anstehende Jubiläum hin.  Foto: Doris Weidner
Hartmut Ehrsam (Mitte) wurde zum Ehrenmitglied ernannt. Kommandant Thomas Schelhorn (links) und Vorsitzender Gerhard Moser (rechts) wiesen auf das anstehende Jubiläum hin. Foto: Doris Weidner

Ein großes Ereignis steht in der Gemeinde an. Die Feuerwehr wird 225 Jahre alt und ist der älteste Verein der Gemeinde. Wie der Vorsitzende des Feuerwehrvereins, Gerhard Moser, bei der Hauptversammlung wissen ließ, werde dies gebührend gefeiert, und zwar vom 12. bis 14. Juni. Die Vorbereitungen liefen schon. Moser sagte, der Mitgliederstand betrage 112, das sei leicht zu merken wegen der Ruf-Nummer der Feuerwehr. Die Versammlung beschloss, Hartmut Ehrsam zum Ehrenmitglied zu ernennen als Dank für 47 Jahre aktiven Dienst.

Kommandant Thomas Schelhorn vermeldete 13 Einsätze. Die 37 Aktiven hätten 147 Einsatzstunden geleistet. Er erinnerte an die Schulungen und Übungen, zum Beispiel an die Gemeinschaftsübung mit allen Weitramsdorfer Feuerwehren am ASB-Seniorenpark in Weidach. Sechs Fahrzeuge und 139 Geräte hat die Feuerwehr.

Lucas Gotzmann berichtete, die Jugendgruppe bestehe aus sieben Anwärtern. Drei Jugendliche seien neu hinzugekommen. "Wir sind auf einem guten Weg", konstatierte Gotzmann.

Wie ein roter Faden zog sich das Lob der Ehrengäste über das Geleistete und den Zusammenhalt durch die Versammlung. Zweiter Bürgermeister Werner Hanke (ÜPWG) nannte die Zusammenarbeit mit Ummerstadt hervorragend und resümierte: "Macht weiter so." Stellvertretender Landrat Rainer Mattern drückte seinen Respekt für das Geleistete aus. Die Klimaerwärmung und der damit verbundene Wassermangel seien Zukunftsthemen für die Feuerwehren, sagte Mattern.

KBM Jannic Christ meinte, dass die Feuerwehrleute oft genug an ihre persönlichen Grenzen stießen und ergänzte: "So wie in Weitramsdorf würden wir es uns überall wünschen." KBI Christian Boßecker ließ wissen, dass hier ein offenes Ohr bei Bedarf bestehe und Teamarbeit angesagt ist. Doris Weidner

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren