Bamberg

Den neuen Schwung mitnehmen

Die Bamberger CSU legt ihre Jahresziele für 2018 fest.
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Die Grundschule in Wildensorg, die nach dem Willen der CSU erhalten bleiben soll. Foto: p
Die Grundschule in Wildensorg, die nach dem Willen der CSU erhalten bleiben soll. Foto: p
Neben der Verteidigung der absoluten Mehrheit bei der Landtagswahl im Oktober nehmen sich die Bamberger Christsozialen eine aktive Mitgliederwerbung sowie die inhaltliche Arbeit für die einzelnen Stadtteile vor. In einer Kreisvorstandssitzung hat der Kreisvorstand der Bamberger CSU seine Ziele für das Jahr 2018 festgesetzt.
"Die CSU will den neuen Schwung, der durch die einvernehmliche Nominierung von Markus Söder auf dem Parteitag im Dezember in Nürnberg erfasst hat, in das neue Jahr hineintragen", sagte der CSU-Kreisvorsitzende, Bürgermeister Christian Lange, am Rande der Sitzung. Laut der Pressemitteilung der CSU wies Lange in seinem Bericht darauf hin, dass bereits im letzten Jahr 17 neue Mitglieder in die CSU in Bamberg eingetreten seien. Damit gehörten nun genau 540 Bambergerinnen und Bamberger der CSU an. Erfreulich dabei sei, dass unter ihnen gerade auch junge Menschen und Studierende, aber auch Mittelständler und Funktionäre unterschiedlicher Richtungen seien.


Konkrete Vorhaben unterstützen

Des Weiteren wollen die CSU und ihre Stadtratsfraktion konkrete Vorhaben in den einzelnen Stadtteilen Bambergs mit den Bürgern besprechen und im Stadtrat unterstützen. Den Auftakt machte der Stadtteil Wildensorg, in dem die Sitzung stattfand. Die nächsten Sitzungen sind für den Bamberger Norden und Osten vorgesehen. Gemeinsam mit dem Vorsitzenden der CSU-Stadtratsfraktion, Helmut Müller, sagten die Mitglieder des CSU-Vorstandes im Rahmen eines Programmes "Sechs Punkte für Wildensorg" ihre grundsätzliche Unterstützung zu.
Die CSU-Stadtratsfraktion habe inzwischen um eine entsprechende ausführliche Beratung der einzelnen Vorhaben im Bamberger Stadtrat gebeten. Die sechs Vorhaben sind: die Erweiterung der Sportanlage der DJK Don Bosco; die Errichtung eines Kindergartens unter der Trägerschaft des Bayerischen Roten Kreuzes am öffentlichen Bolzplatz; die Gründung eines Grundschulverbundes zwischen der Kaulberg- und der Domschule zur nachhaltigen Sicherung des Schulstandortes Wildensorg; die Entwicklung des Wohnbaumodells "Am Schlagfeldweg" für junge Familien mit Kindern, die Erweiterung des Wildensorger Friedhofes sowie die Sanierung der Wildensorger Hauptstraße in Richtung Jakobsberg samt einer erstmaligen Schaffung eines fußläufigen Verbindungsweges von Wildensorg zum Jakobsberg.
"Mit diesen konkreten Projekten kann Wildensorg in den nächsten Jahren einen richtigen Schub bekommen. Die CSU unterstützt deshalb all die genannten Vorhaben im Grundsatz und bittet um eine ausführliche Beratung dieses Fünf-Punkte-Programmes im Bamberger Stadtrat, damit möglichst viele dieser Projekte konkret umgesetzt werden können", unterstrich Helmut Müller. red
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