Langjährige Mitarbeiter zu ehren gehört zum Selbstverständnis der Barmherzigen Brüder Gremsdorf. Gerade die Jubilare seien ein hervorragendes Beispiel dafür, dass sich die Mitarbeiter der Barmherzigen Brüder vom Ordensvater, dem heiligen Johannes von Gott, inspirieren ließen und zwar in seiner Grundidee, allen Menschen ein wahrer Gastfreund zu sein, sagte der Ordensobere in Bayern, Provinzial Frater Benedikt Hau, auf der Jubilarfeier. Diesbezüglich blicke er in Gremsdorf "hoffnungsvoll und froh" in die Zukunft.


Sie teilen das Leben

Frater Benedikt Hau bedankte sich bei den langjährigen Mitarbeitern dafür, dass sie "voller Empathie und vorbehaltlos" ihren Auftrag erfüllen und "den ihnen anvertrauten Menschen stets zu Seite stehen". So gehöre es auch zur Selbstverständlichkeit ihrer täglichen Arbeit, in allen Schwierigkeiten, Sorgen und Nöten den Menschen mit Beeinträchtigungen beizustehen. Der Ordensobere hob heraus, dass "die Mitarbeiter mit den Bewohnern ihr Leben teilen".
Im Namen der Kollegen bedankte sich Beatrice Eichhorn dafür, dass sich so viele von ihnen darauf eingelassen haben, den Großteil ihrer Arbeitszeit an einem Ort zu verbringen. Sie hätten sich somit "unschätzbare Werte" wie Erfolg, Identifikation beziehungsweise Wissen über wichtige Zusammenhänge erworben. Mag es auch schwierige Zeiten gegeben haben, so bewiesen gerade die Jubilare, dass sie "hier ihren Platz gefunden haben", an dem sie ihre Persönlichkeit einbringen können.
Die Sprecherin der Bewohner und Beschäftigten, Nadja Dölfel, sagte den Jubilaren Dank dafür, "dass Ihr immer für uns da seid, uns immer helft, uns in guten wie in schwierigen Zeiten zur Seite steht". Als eine Freude und Ehre bezeichnete es der Geschäftsführer der Barmherzigen Brüder, Günther Allinger, die langjährigen Mitarbeiter zu ehren.Seelsorger Peter Jankowetz brachte im Zwiegespräch mit Mitarbeiterin Vera Dachwald noch einige besinnliche Momente in die Feierstunde mit ein. Das Gitarrenduo Franko Hofmann und Michael Scherbel umrahmte die Feier. red