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Kronach
Appell

Demonstranten fordern: Kronach soll eine bunte Stadt bleiben

Marco Meissner Die AfD traf sich am Freitagabend in der Kronacher Kühnlenzpassage zu einer Veranstaltung. Schon eineinhalb Stunden vorher versammelten sich mehrere Dutzend Kronacher auf dem Hussitenpl...
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Am Freitagnachmittag demonstrierten mehrere Dutzend Kronacher Bürger vor einer AfD-Veranstaltung gegen rechtes Gedankengut in der Gesellschaft und der Politik. Foto: Marco Meißner
Am Freitagnachmittag demonstrierten mehrere Dutzend Kronacher Bürger vor einer AfD-Veranstaltung gegen rechtes Gedankengut in der Gesellschaft und der Politik. Foto: Marco Meißner

Marco Meissner Die AfD traf sich am Freitagabend in der Kronacher Kühnlenzpassage zu einer Veranstaltung. Schon eineinhalb Stunden vorher versammelten sich mehrere Dutzend Kronacher auf dem Hussitenplatz. Die Demonstranten wollten über alle Parteigrenzen hinweg ein Zeichen gegen rechte Kräfte setzen. Franz Köstner gab eine klare Ansage für die Demo: "Kronach soll bunt bleiben!"

Markus Oesterlein prognostizierte für das Wirken der AfD-Politiker: "Sie sähen Hass - und sie werden einen demokratischen Sturm ernten!" Edith Memmel griff diese Aussage auf, indem sie aufforderte, am 15. März demokratische Vertreter in die Gremien zu wählen.

Zahlreiche Redner schlossen sich ihnen an: Dem Faschismus dürfe kein Fuß breit Platz gegeben und die Errungenschaften der Eltern und Großeltern nach dem Chaos des Krieges dürften nicht der Willkür rechter Kräfte überlassen werden. Eine Aussage die immer wieder auftauchte: Rechtes Denken fange im eigenen Umfeld an, deshalb müsse jeder schon in der Familie oder am Stammtisch nein sagen, damit es rechtes Gedankengut gar nicht erst in Parlamente schaffe.