Kulmbach
Fridays for Future

Demo in Kulmbach

Am nächsten Freitag, 12. Juli, demonstrieren ab 13.30 Uhr auch in Kulmbach wieder Schülerinnen und Schüler, jung und alt, gemeinsam gegen die momentane Klimapolitik in Deutschland und für ihr Recht au...
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Am nächsten Freitag, 12. Juli, demonstrieren ab 13.30 Uhr auch in Kulmbach wieder Schülerinnen und Schüler, jung und alt, gemeinsam gegen die momentane Klimapolitik in Deutschland und für ihr Recht auf eine sichere Zukunft. "Die Klimakrise ist die neue Mauer, die uns von unserer Zukunft trennt. Und viele der heutigen Staatslenker unterschätzen das Ausmaß der Gefahr." Das sagte Michail Gorbatschow schon zum 20. Jubiläum des Mauerfalls. Trotzdem ist nach wie vor nichts passiert.

Kooperation gefordert

Deshalb wird auch am kommenden Freitag in einigen Städten wieder demonstriert, um für ein besseres Klima zu kämpfen. Die Demonstrierenden fordern die Kooperationsbereitschaft der Politik im Themengebiet Klimapolitik. Klimaschutz ist ein sehr ernst zuehmendes und inzwischen auch mit äußerster Dringlichkeit zu behandelndes Thema. "Wir sind die erste Generation, die mit den Folgen des Klimawandels leben muss, und die letzte, die noch etwas dagegen tun kann. Worte alleine werden nichts ändern; wir brauchen hier und jetzt Politiker, die handeln und sich aktiv für unsere Zukunft einsetzen", sagt Sina Lechner, eine der Organisatoren.

500 Städte

Seit etlichen Monaten verweigert die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg den Schulbesuch, um für eine bessere Zukunft zu kämpfen. Viele Schüler, Studenten, aber auch Erwachsene nahmen sich dies zum Beispiel, streiken und demonstrieren seit Monaten in über 500 Städten deutschlandweit unter dem Motto "Fridays for Future". Die oftmals inhaltlosen Worte einiger Politiker zu diesen Demonstrationen sind nicht zielführend und müssen sich daher in konstruktive Gespräche und hilfreiche Taten umwandeln, heißt es in einer Pressemitteilung.

"Wir, die jetzige Jugend, und alle zukünftige Generationen werden unter dem Klimawandel leiden und haben somit jedes Recht, uns gegen die Politik zu wehren. Und wir werden uns wehren, wir werden um unsere Zukunft kämpfen, bis sich etwas ändert", ergänzt die 16-jährige Schülerin Laura Meile. In ihrem Forderungspapier fordern die Demonstrierenden laut Pressemitteilung die Einhaltung des 1,5-Grad-Ziels und konkret für Deutschland den Kohleausstieg bis 2030, eine 100-prozentige Versorgung durch erneuerbare Energien und das Erreichen von Nettonull bis 2035 sowie eine CO2-Steuer. Forderungen, um langfristig auf diesem Planeten zu überleben.

Bundesregierung soll handeln

"Wir wissen schon längst alles, was wir wissen müssen, um unsere Erde vor den Folgen des Klimawandels zu retten. Deswegen fordern wir nun auch die Bundesregierung mit klaren Zielen zum Handeln auf und freuen uns auf jeden, der mit uns am 12. Juli auf dem Marktplatz in Kulmbach ist", verkündet Alina Reinhardt, die mit einer Freundin die "Fridays for Future"-Demonstrationen in Kulmbach ins Leben gerufen hat. "Es wird wieder ein offenes Mikrofon geben und gemeinsam wollen wir - wie schon beim vorherigen Mal - singen; für unsere Zukunft und mehr Klimaschutz." red

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