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Dem Eichenprozessionsspinner geht es an den Kragen

Die Autobahndirektion Nordbayern hat am gestrigen Montag im Bereich der Dienststelle Bayreuth mit der aktiven Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen. Eine Fachfirma entfernt in den nächsten...
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Die Autobahndirektion Nordbayern hat am gestrigen Montag im Bereich der Dienststelle Bayreuth mit der aktiven Bekämpfung des Eichenprozessionsspinners begonnen. Eine Fachfirma entfernt in den nächsten Wochen entlang der betroffenen Autobahnen sowie auf den Parkplätzen und Tank- und Rastanlagen die Nester mit den Raupen. Die Bekämpfung erfolgt ausschließlich mechanisch, ein Einsatz von Spritzmitteln ist nicht vorgesehen, teilt die Autobahndirektion weiter mit.

Die beauftragte Fachfirma beginnt mit dem Entfernen der Raupennester an der A 73 bei Forchheim. Zum vorbeugenden Gesundheitsschutz gegen die Brennhaare der Raupen tragen die Mitarbeiter der Bekämpfungsfirma entsprechende Schutzkleidung. Die Bekämpfungsmaßnahmen im Zuständigkeitsbereich der Dienststelle Bayreuth werden voraussichtlich bis Mitte Juli abgeschlossen sein. Schwerpunkt der Maßnahmen sind die Autobahnabschnitte an der A 73 zwischen den Anschlussstellen Möhrendorf und Breitengüßbach, an der A 70 zwischen Hallstadt und dem Autobahndreieck Bayreuth/Kulmbach sowie auf der A 9 zwischen den Anschlussstellen Pegnitz und der Anschlussstelle Bad Berneck. Die Reihenfolge der Bearbeitung wird dabei auf den Entwicklungszyklus der Raupen abgestimmt. Besonders sensible Bereiche wie Parkplätze und PWC-Anlagen werden dabei vordringlich bearbeitet.

Das massenhafte Auftreten des Eichenprozessionsspinners stellt alljährlich ein erhebliches Problem für die Verkehrsteilnehmer und für das Personal des Betriebsdienstes der Autobahndirektion Nordbayern dar. Die Raupen des Eichenprozessionsspinners bilden im Laufe ihrer Entwicklung feine Brennhaare aus, die nach Hautkontakt zu schweren allergischen Reaktionen bis hin zu Quaddeln am ganzen Körper oder nach dem Einatmen der Brennhaare zu Reizungen an Mund- und Nasenschleimhäuten und sogar zu Asthmaanfällen führen können.

Größere Verkehrsbehinderungen sind nicht zu erwarten. Für vereinzelte Einschränkungen bittet die Autobahndirektion um Verständnis. red

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