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Autokrise

Delegation spricht mit Wirtschaftsminister - Bamberg wird Modellregion

Eine Bamberger Delegation mit Landrat und Oberbürgermeister an der Spitze hat gestern im Bundeswirtschaftsministerium die gegenwärtige Lage der Automobilzuliefererindustrie mit dem zuständigen Bundesm...
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Eine Bamberger Delegation mit Landrat und Oberbürgermeister an der Spitze hat gestern im Bundeswirtschaftsministerium die gegenwärtige Lage der Automobilzuliefererindustrie mit dem zuständigen Bundesminister Peter Altmaier (CDU) und dem zuständigen Staatssekretär Ulrich Nussbaum beraten, so die gemeinsame Mitteilung.

Altmaier erklärte nach der intensiven Diskussion: "Ich habe den Eindruck, dass sich in der Region sehr viele kluge Gedanken entwickeln und dass man dort bereit ist, groß zu denken und gemeinsam nach Lösungen strebt."

OB Starke (SPD) kommentierte das Treffen so: "Wir haben uns verabredet, dass das Bundeswirtschaftsministerium die Förderkulisse wohlwollend prüfen wird, um die Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die in Bamberg begonnen worden sind, zu unterstützen." Dazu solle es einen engen Schulterschluss zwischen der Stadt Bamberg, dem Landkreis Bamberg, den Unternehmen und Betrieben und den zuständigen Ministerien auf Bundes- und Landesebene geben, um auf Arbeitsebene diese Perspektiven mit Leben zu erfüllen.

Transformationsprozess

Details des Ergebnisses:

1. Die Bamberger Vertreter haben vorgeschlagen, dass die Region Bamberg zur Modellregion wird, um den Transformationsprozess der Automobilzuliefererindustrie aktiv zu gestalten. Dazu soll Bamberg ein Reallabor werden, um insbesondere die Brennstoffzellentechnologie als neues Geschäftsfeld der Firma Bosch zu fördern.

2. Es wurde gefordert, dass die entsprechenden Maßnahmen gefördert werden. Daraufhin hat das Bundeswirtschaftsministerium zugesagt, die Förderkulisse wohlwollend zu prüfen und den begonnenen Forschungs- und Entwicklungsprozess konstruktiv zu unterstützen.

3. Gemeinsam, also in enger Kooperation zwischen der Stadt Bamberg, dem Landkreis Bamberg, den Unternehmen und Betrieben und den zuständigen Ministerien auf Bundes- und Landesebene, wird nun auf Arbeitsebene an der Umsetzung gearbeitet.

4. Man hat sich auf eine Fortsetzung der Gespräche verständigt: Diese sollen vorzugsweise in Bamberg stattfinden, um vor Ort die gemeinsamen Anstrengungen zu vertiefen. Bis dahin sind die Ansprechpartner zu definieren, die Verantwortlichen der Automobilzulieferer zu beteiligen und die kommunalen Projekte (zum Beispiel Lagarde-Kaserne, Energiekonzepte etc.) zu konkretisieren.

5. OB und Landrat werden alle Möglichkeiten nutzen, die Anwendung von mobilen und stationären Brennstoffzellen bei neuen Wohngebieten und dem öffentlichen Personennahverkehr zu realisieren.

6. Die Bamberger Delegation hat entschieden, unverzüglich die Konzernzentrale der Firma Bosch in Stuttgart zu kontaktieren, um im Schulterschluss die Interessen der Region gegenüber der Bundesregierung geltend zu machen.

Der Delegation gehörten an: Staatssekretär Thomas Silberhorn, Landrat Johann Kalb (beide CSU), OB Andreas Starke (SPD), die Bürgermeister Klaus Hohmann und Thomas Söder (beide CSU), die Wirtschaftförderer Inge Werb und Stefan Goller, Betriebsratsvorsitzende Mario Gutmann (Bosch), Josef Morgenroth (Michelin) und Andreas Sänger (Schaeffler). red

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