Marktrodach
Gemeinderat

Das Sandsteintor muss erhalten werden

Veronika Schadeck Marktrodach —  Ein wesentlicher Punkt der Gemeinderatssitzung am Montagabend war die Vorstellung der Planentwürfe für das Anwesen Hauptstraße 39 in Unterrodach durch Thomas Kleylein ...
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Veronika Schadeck Marktrodach —  Ein wesentlicher Punkt der Gemeinderatssitzung am Montagabend war die Vorstellung der Planentwürfe für das Anwesen Hauptstraße 39 in Unterrodach durch Thomas Kleylein vom Büro HTS Plan.

Der Planer teilte den Anwesenden mit, dass bei dem Projekt die Scheune beräumt und ein Keller sichtbar wurde. Der Wunsch der Regierung sei es, die Front der Scheune zu erhalten. Zwei verschiedene Varianten seien im Vorfeld zur Revitalisierung mit dem Fördergeber geprüft worden. Eine Voraussetzung für den Erhalt von Geldern sei der Erhalt des Sandsteintors, erklärte Kleylein. Seinen Worten zufolge sieht die Variante eins die Schaffung von acht Parkplätzen mit einer Anböschung und Begrünung im hinteren Teil des Grundstücks vor. Bei der Variante zwei wird zusätzlich noch die Errichtung einer Betonwand mit Vorblendung des Sandsteineingangs ins Auge gefasst. Bei dieser Variante seien die Kosten sehr hoch.

Oliver Skall (SPD) wertete die erste Variante als kritisch. Er bat, diese nochmal zu überdenken. Norbert Friedlein (SPD) schlug vor, statt der Parkplätze einen Spielplatz für Kinder und Senioren zu schaffen.

Bürgermeister Norbert Gräbner (parteilos) gab zu bedenken, dass der Sinn der Förderoffensive die Revitalisierung von Leerständen sei. Es sollen Projekte angepackt werden, die sonst finanziell nicht stemmbar wären. Das Gremium fasste den Beschluss, dass die Fassade vor der Böschung verblendet werden soll. Das Planungsbüro will nochmals die Kosten überarbeiten.

Thomas Kleylein gab zudem einen Sachstandsbericht für die Sanierung des Hirtenstegs. Zwar wären die Geländer sanierbar, doch dies wäre mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden. Die Durchfahrtsbreite für eine Geh- und Radwegebrücke liegt bei 2,50 Meter, die Länge misst 17 Meter. Thomas Schorn (SPD) schlug eine Brücke mit einem Dach vor, somit könnte das Schneeräumen wegfallen. Thomas Kleylein will nun weitere Möglichkeiten herausarbeiten.

Aufgrund der großen Baunachfrage wurde das Gebiet "An der Oberrodacher Mühle" ausgewiesen. Das Baugebiet umfasst 4015 qm und wird in drei Bauparzellen sowie einen Spielplatz aufgeteilt.

Nach dem Austritt von Thomas Hümmrich aus der SPD/SBM-Fraktion (wir berichteten) mussten auch Ausschüsse neu besetzt werden. Demnach wird der Vorsitz des Haupt-, Finanz-, Bau- und Umweltausschusses durch Hubert Bähr (FW) und dem Stellvertreter Andreas Murmann besetzt.

Unter dem Punkt "Sonstiges" bat Hubert Bähr um eine erneute Nachfrage nach einer Gasversorgung für Zeyern. Bezüglich der Nachfrage von Oliver Skall (SPD) zum Gewerbegebiet Gries teilte die Bauamtsleiterin Katja Wich mit, dass derzeit die notwendigen Ausgleichsflächen gekauft werden.

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