Herzogenaurach
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Das Proben hat sich gelohnt

Zu Beginn des Advents stimmte der St.-Otto-Chor in seiner Heimatkirche in Herzogenaurach auf die besinnliche Zeit vor Weihnachten ein. Liebhaber der Chormusik und der klassischen Instrumentalmusik kam...
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Der Otto-Chor wurde unter anderem von Toni Rotter an der Orgel unterstützt. Foto: Manfred Welker
Der Otto-Chor wurde unter anderem von Toni Rotter an der Orgel unterstützt. Foto: Manfred Welker

Zu Beginn des Advents stimmte der St.-Otto-Chor in seiner Heimatkirche in Herzogenaurach auf die besinnliche Zeit vor Weihnachten ein. Liebhaber der Chormusik und der klassischen Instrumentalmusik kamen auf ihre Kosten. Die Mitglieder des Chores hätten lange und intensiv geprobt, lobte Pastoralreferent Thomas Matzick in seiner Einführung in den Abend die Akteure.

Der Chor singt regelmäßig in Gottesdiensten (Weihnachten, Karfreitag, Ostern, Pfingsten, Erntedank) und jährlich im Wechsel in Oberreichenbach, St. Egidien, und in der Klosterkirche Münchaurach sowie auf Anfrage zu Taufen, Hochzeiten und Requien. Weitere Auftritte sind das Adventssingen auf dem Weihnachtsmarkt Herzogenaurach, das Gastspiel beim Festlichen Konzert der Stadt Herzogenaurach oder auch in der Fachklinik zu Weihnachten.

Vom Barock in die Moderne

Das Programm, das Chorleiter Reinhold Weber mit den Sängern für den Adventsabend erarbeitet hatte, umfasste eine musikalische Zeitreise vom Barock bis in die Moderne. Zur Unterstützung des Chores wirkten als Solistin Yvonne Thamm (Sopran) und Claudia Hinrichsen als Sprecherin. An den Violinen waren Hyunbee Kim und JinSoo Park zu hören, das Cello spielte Jae Yeoun Kang, die Viola Jungmin Yang, die Oboe Verena Hillenbrand und die Flöte Sabine Runge. An der Orgel unterstütze Toni Rotter die Sänger.

Die Adventskantate Michael C. Funkes basiert auf dem Lukasevangelium und beinhaltet die Geburtsankündigung sowie die Begegnung zwischen Maria und Elisabeth und wird mit Chorälen verknüpft. Die Botschaft von der Menschwerdung des Erlösers wird aus dem adventlichen Blickwinkel zum Klingen gebracht.

Die Pastoralmesse des walisischen Komponisten Robert Jones fußt auf dem lateinischen Ordinarium, das in England auch über die Reformation hinaus beliebt war und sich aus den Teilen Kyrie, Gloria, Sanctus und Agnus Dei zusammensetzt.

Den Anfang des Konzertabends machte "Hoch tut euch auf" von Christoph Willibald Gluck. Außerdem erklang das Oboenkonzert von Georg Philipp Telemann und von Johann Sebastian Bach das Oboenkonzert in g-moll, eine Rekonstruktion aus seinem Cembalo-Konzert in f-moll.

Der Mix aus Moderne und Barock, aus Chorwerken und Instrumentalstücken kam bei den Zuhörern sehr gut an, wie der Applaus der Zuhörer bewies. Der Eintritt war frei, wer die gelungenen Darbietungen würdigen wollte, konnte dies mit einer Spenden am Schluss kundtun. Manfred Welker

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