Laden...
Ebern

Das Leben nach der Schule

Das Eberner Friedrich-Rückert-Gymnasium informierte die Zehnt- bis Zwölftklässler bei einer Berufsmesse über verschiedene Möglichkeiten nach dem Abschluss. Viele Wege stehen offen.
Artikel drucken Artikel einbetten
An den Informationsständen in der Aula des Eberner Gymnasiums gab es Erfahrungsberichte aus erster Hand. Dafür sorgten langjährig Berufstätige ebenso wie Auszubildende und Studenten. Die Schüler konnten sich über verschiedene Berufswege Auskünfte einholen.  Fotos: Martin Würstlein
An den Informationsständen in der Aula des Eberner Gymnasiums gab es Erfahrungsberichte aus erster Hand. Dafür sorgten langjährig Berufstätige ebenso wie Auszubildende und Studenten. Die Schüler konnten sich über verschiedene Berufswege Auskünfte einholen. Fotos: Martin Würstlein
+1 Bild

Zum wiederholten Mal fand die Berufsmesse des Friedrich-Rückert-Gymnasiums in Ebern statt. Laut Gymnasium kamen viele Besucher und zeigten großes Interesse.

"Und was hast du nach deinem Schulabschluss vor?" Diese Frage kennt wohl jeder einzelne Schüler dieser Welt, und die Anzahl der Möglichkeiten heutzutage ist schlichtweg erdrückend. Allein die Entscheidung zu treffen, ob man eine Ausbildung, ein Studium oder vielleicht doch einen längeren Auslandsaufenthalt machen möchte, ist für die Mehrheit äußerst schwierig.

Und selbst wenn man sich bereits für einen Weg entschieden hat, kommen der Jugend doch immer wieder gehörige Zweifel, ob es das Richtige ist. Man könnte ja doch erst einmal die Welt entdecken, bevor man sich in einen Hörsaal setzt.

Um die Schüler zu unterstützen und ihnen in ihrer Berufswahl zu helfen, fand die Berufsmesse des Eberner Friedrich-Rückert-Gymnasiums statt. Wie Schulleiter Martin Pöhner sagte, ist das Abitur ja nur die Eintrittskarte in das spätere Berufsleben. Pöhner eröffnete die Messe gemeinsam mit Landrat Wilhelm Schneider, der sich für die Besucher wünschte, dass sie bereichert aus diesem Tag herausgehen. Beide bedankten sich freudig bei all den Unternehmen und Institutionen, die sich den Schülern der zehnten bis zwölften Jahrgangsstufe sowie weiteren Interessierten im Gymnasium vorstellten.

Hiesige Firmen und Großkonzerne

Über 32 Firmenvertreter sowie Hochschulen und Universitäten hatten ihre Informationsstände in der großen Aula aufgebaut und gaben ihr Bestes, um die zukünftigen Bewerber über ihre Möglichkeiten zu informieren. Sowohl regionale Firmen wie Valeo, Rösler und Marcapo waren dabei als auch Großkonzerne wie Bosch und Telekom.

Darüber hinaus waren auch die Polizei und Bundeswehr, die Handwerkskammer Unterfranken, die Akademie für Gesundheitsberufe sowie diverse Universitäten zugegen, die für eine große Bandbreite im Angebot sorgten. Die Schüler fanden es nützlich, dass auch Auszubildende der einzelnen Firmen gekommen waren, so dass sie Erfahrungsberichte aus erster Hand erhielten und Einzelheiten aus ihrer Perspektive betrachten konnten. Dass es sich dabei meist um ehemalige Abiturienten des Eberner Gymnasiums handelte, die gern an die alte Wirkungsstätte zurückkehrten, versteht sich von selbst.

Doch das Organisationsteam des Friedrich-Rückert-Gymnasiums, bestehend aus den vier Lehrkräften Simone Wittko, Frauke Müller, Udo Fleischmann und Heinz Dorsch, hatte sich noch mehr einfallen lassen. Neben den vielen Informationsständen wurde eine Vielzahl an Vorträgen gehalten. Darin wurde man beispielsweise über Wege in das Medizinstudium, den Jugendfreiwilligendienst beim Roten Kreuz oder den Polizeidienst in Kenntnis gesetzt.

Mit neuen Ideen

Durch all diese Informationsmöglichkeiten gingen die Schüler sichtlich bereichert und - so bleibt zu hoffen - mit vielen neuen Ideen für ihr späteres Leben aus diesem Tag heraus.

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren