Neubrunn

Das Klärwerk geht in die Knie

Der Kirchlauterer Gemeinderat muss entscheiden, was mit der Kleinanlage in Pettstadt geschieht.
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Die bestehende Scheibentauchkörper-Kläranlage in Pettstadt braucht eine Sanierung. Die Frage ist nun: Wird die Kleinanlage ertüchtigt oder erfolgt ein Anschluss an Kirchlauter? Im Hintergrund ist der Kirchlauterer Gemeindeteil Pettstadt zu sehen.  Foto: Günther Geiling
Die bestehende Scheibentauchkörper-Kläranlage in Pettstadt braucht eine Sanierung. Die Frage ist nun: Wird die Kleinanlage ertüchtigt oder erfolgt ein Anschluss an Kirchlauter? Im Hintergrund ist der Kirchlauterer Gemeindeteil Pettstadt zu sehen. Foto: Günther Geiling

Wird die Kläranlage Pettstadt ertüchtigt und saniert oder entschließt sich die Gemeinde Kirchlauter doch zu einem Anschluss des Ortsteils Pettstadt an die Kläranlage in Kirchlauter? Mit dieser Frage wird sich der Gemeinderat Kirchlauter in nächster Zeit befassen und eine Entscheidung treffen müssen. Diese Meinung vertrat der Bürgermeister Karl-Heinz Kandler (SPD) bei der jüngsten Gemeinderatssitzung.

Schon vor einiger Zeit hatte der Bürgermeister darauf hingewiesen, dass die Scheibentauchkörper-Kleinkläranlage in Pettstadt in die Jahre gekommen sei und man Überlegungen zur Sanierung anstellen müsse. Im Moment sei alles noch in Ordnung, aber das Schöpfwerk gehe dem Ende entgegen.

Deswegen habe er vom Ingenieurbüro (TBW) Werner eine Studie erstellen lassen, welche Varianten infrage kämen, um die Kläranlage wieder technisch auf den neuesten Stand zu bringen. Dem Gemeinderat wurden drei Varianten vorgestellt und der Rat muss sich dann entscheiden, welche zum Tragen kommen soll.

Kandler will demnächst, wie er ankündigte, die Bürger darüber informieren, damit sie nicht vor den Kopf gestoßen werden, weil eventuell Kosten auf sie zukommen. Neben der Sanierung gäbe es jetzt auch die Möglichkeit, den Ortsteil an die Ortschaft Kirchlauter und die dortige Kläranlage anzuschließen. Eine solche Lösung könnte dann über die Gebühren abgegolten werden, während bei einer Sanierung Ergänzungsbeiträge auf die Bürger zukommen könnten. Die Möglichkeiten will er bei der Versammlung den Bürgern aufzeigen.

Ein weiteres Thema

Im weiteren Verlauf befasste sich das Gremium zum wiederholten Mal mit dem Plan zur Einrichtung einer Erdaushubdeponie bei Goggelgereuth. Der Bürgermeister informierte das Gremium darüber, dass das Wasserwirtschaftsamt nun auch eine Abdichtung zum Untergrund fordert. Damit würden die Kosten der Erdaushubdeponie bei weitem das übersteigen, was man anschließend über Gebühren für Erdaushub dagegenstellen könnte. Bei der Abdichtung müsse man nämlich mit mindestens 100 000 Euro mehr an Kosten rechnen, sagte der Bürgermeister. Er schlägt deshalb dem Gemeinderat vor, in der nächsten Sitzung diese Erdaushubdeponie "ad acta" zu legen.

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