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Das "Hofheimer Land" will die Integration voranbringen

Zum Workshop "Integration neu denken" trafen sich in Hofheim 25 Mitwirkende aus den Kommunen der Allianz "Hofheimer Land". Die Allianz bilden die Stadt Hofheim sowie die Gemeinden in der Verwaltungsge...
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Zum Workshop "Integration neu denken" trafen sich in Hofheim 25 Mitwirkende aus den Kommunen der Allianz "Hofheimer Land". Die Allianz bilden die Stadt Hofheim sowie die Gemeinden in der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Hofheim und die Marktgemeinde Maroldsweisach.

Anlass des halbtägigen Workshops war die Einbindung einer erweiterten Zielgruppe in das Projekt "Integration neu denken". Das ist ein Programm der Robert-Bosch-Stiftung, für das die Gemeindeallianz "Hofheimer Land" im Frühjahr eine Förderzusage erhalten hat.

Kerstin Brückner von der Gemeindeallianz, Chris Bendig für den Freundeskreis Asyl sowie die beiden Coaches Luisa Seiler und Fabian Thun empfingen dazu auch zahlreiche Neubürger aus Ländern wie Syrien und Rumänien, Mitglieder des Freundeskreises Asyl und des Vereins "Besser gemeinsam leben Haßberge", Christine Fesel vom Bürgerbüro Aidhausen und weitere lokale Akteure im "Café Diwan", Sitz des Freundeskreises Asyl in Hofheim.

Es ging nicht nur um die persönlichen Wünsche bezüglich des gemeinsamen Zusammenlebens, sondern auch um die Wünsche des eigenen Umfeldes, von Familie über Nachbarn bis hin zu Vereinen und Schule. Auf Klebezetteln notierten die Teilnehmer ihre Anliegen. Einsichten, wie etwa der Wunsch, die vor Ort gesprochenen Varianten des Fränkischen besser zu verstehen, oder die Angst und Unsicherheit von Neubürgern, etwas falsch zu machen und einheimischen Gesprächspartnern Fragen zu stellen, wurden gewonnen. Auch der Wunsch nach Austausch auf Augenhöhe, wie das gegenseitige Erzählen von Geschichten, und nach Akzeptanz und Wertschätzung kamen dabei zur Sprache. Andererseits wurde festgestellt, wie die Allianz weiter mitteilte, dass in Teilen der Bevölkerung der Wunsch nach wenig Veränderung vorherrscht. Neu zugezogene Bürger sollten sich an bestehende Strukturen und Gewohnheiten anpassen, die ihnen oft unbekannt sind.

Ziel des Workshops war es, nicht ohne ein konkretes Ziel auseinanderzugehen. So wurde zunächst für die Umsetzung der Idee der "dörflichen Begegnungsräume" ein Organisationstreffen in Friesenhausen für den 6. September vereinbart.

Die Projektgruppe freut sich über weitere Mitdenker und an der Umsetzung interessierte Bürger, gerne auch Neuzugezogene, innerhalb der Hofheimer Gemeindeallianz. red

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