Oberthulba

Das Feiern im Markt Oberthulba wird nur mäßig teurer

Sigismund von Dobschütz Bereits im April hatte die Landesregierung in ihrem Verwaltungskostenverzeichnis für Kommunen die zu erhebenden Gebühren geändert. So wurde auch der Gebührenrahmen zur "Erteilu...
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Sigismund von Dobschütz Bereits im April hatte die Landesregierung in ihrem Verwaltungskostenverzeichnis für Kommunen die zu erhebenden Gebühren geändert. So wurde auch der Gebührenrahmen zur "Erteilung einer Erlaubnis zum vorübergehenden Betrieb einer Schank- und Speisewirtschaft" auf mindestens 30 Euro bis maximal 2000 Euro pro Tag angehoben. Dieser Vorlage folgend, hatte die Verwaltung des Marktes Oberthulba dem Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstag neue Gebühren vorgeschlagen, die sich zwar wie bisher an der Mindestuntergrenze orientierten, dennoch aber auch für Oberthulba eine Erhöhung bedeuten.

Lag diese Gebühr für Straßen- und kleinere Feste in der Marktgemeinde bisher nur bei 25 Euro pro Tag, sollte sie künftig auf 30 Euro festgesetzt werden. Auch für Veranstaltungen in Zelten bis zu tausend Personen sollten statt bisher 20 Euro nun 30 Euro pro Tag gezahlt werden. Bei bis zu 1500 Personen hatte die Verwaltung an 40 Euro (bisher 25), bei mehr als 1 500 Personen sogar an 50 Euro pro Tag (bisher 30) gedacht.

Rücksicht auf Vereine

Trotz der Orientierung an der Gebührenuntergrenze der Regierungsvorgabe erschien dem Gemeinderat Tiemo Stürzenberger (CSU/FWG) diese Staffelung um jeweils zehn Euro dennoch als überhöht. Er schlug mit Rücksicht auf die örtlichen Vereine die Beibehaltung der bisherigen Größenstaffelung um nur fünf Euro vor, ausgehend von 30 Euro pro Tag. Zweiter Bürgermeister Jürgen Kolb (BV Thulba), der als Urlaubsvertretung für Bürgermeister Gotthard Schlereth (CSU/FWG) die Sitzung leitete, nahm diesen Antrag spontan auf und ließ darüber abstimmen. Alle Gemeinderäte stimmten gerne zu.

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