Ermershausen
diamantene Hochzeit

Das Ehepaar Pötsch genießt den Garten und den Fußball

Vor 60 Jahren läuteten die Hochzeitsglocken der Kirche in Ermershausen für sie, jetzt feierte das Ehepaar Elisabeth und Theo Pötsch ihr diamantenes Ehejubiläum. 80 und 82 Jahre sind die beiden inzwisc...
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Standesgemäß im ehemaligen Backhaus feierte das Jubelpaar Elisabeth und Theo Pötsch die diamantene Hochzeit.  Foto: Klemens Albert
Standesgemäß im ehemaligen Backhaus feierte das Jubelpaar Elisabeth und Theo Pötsch die diamantene Hochzeit. Foto: Klemens Albert
Vor 60 Jahren läuteten die Hochzeitsglocken der Kirche in Ermershausen für sie, jetzt feierte das Ehepaar Elisabeth und Theo Pötsch ihr diamantenes Ehejubiläum. 80 und 82 Jahre sind die beiden inzwischen alt, haben fünf Söhnen und zwei Töchtern das Leben geschenkt. Sie alle, dazu zehn Enkel und sechs Urenkel kamen zum Gratulieren und Feiern, dazu auch der Landrat Wilhelm Schneider für den Landkreis und für die Gemeinde Ermershausen Bürgermeister Günter Pfeiffer und die Gemeinderätin Lydia Steuter.
Theo Pötsch wurde in der dritten Generation in eine Bäckerfamilie hineingeboren. Er erlernte in Schweinfurt das Bäckerhandwerk und musste schon 1969 nach dem frühen Tod seines Vaters Karl den elterlichen Betrieb übernehmen. Zum Bäckereiverkauf kam ein kleiner Lebensmittelladen hinzu.
Elisabeth Pötsch kam in Maroldsweisach zur Welt und erlernte den Beruf einer Schneiderin, den sie später in Bamberg in den Greiff-Werken ausübte. Sie führte dann zusammen mit ihrem Mann den Betrieb und den Laden in Ermershausen.
Auch als der Sohn Roland das Lebensmittelgeschäft und die Bäckerei übernommen hatte, arbeiteten die Jubilare unterstützend mit. Als Theo Pötsch dann 80 Jahre alt war und der Betrieb wegen immer höherer Standardvorgaben nicht mehr haltbar war, gab Sohn Roland Pötsch die Weiterführung auf und Theo Pötsch setzte sich endgültig zur Ruhe. Für seine Verdienste im Bäckerhandwerk war er bereits mit dem Goldenen Meisterbrief geehrt worden.
Ins Ermerhäuser Dorfleben war Theo Pötsch intensiv eingebunden. 1975 hob er als Gründungsmitglied den örtlichen Haßbergverein mit aus der Taufe und übernahm für 30 Jahre Verantwortung als stellvertretender Vorsitzender. Auch in der "Liedertafel" sang er jahrelang aktiv mit.
Ihren Lebensabend verbringen Elisabeth und Theo Pötsch eher ruhig, ohne geschäftige Aktivitäten. In den Garten gehen beide häufig, aber, wie sie gestehen, nicht mehr zum Arbeiten, sondern um sich in Ruhe auf die Terrasse zu setzen. Und zum Fußballplatz gehen beide regelmäßig am Sonntag, wenn ihre Spielvereinigung Ermershausen spielt. Denn "unsere Buben ham g'spielt" und deshalb lässt sie der Fußball nicht los. "Uns geht es gut. Wir sind einigermaßen gesund", antwortet Theo Pötsch auf die Frage des Landrats nach ihrem Befinden. Etwas Gehbeschwerden habe er, weil er "halt zwä eiserne Knie" hat. Die habe er in Ebern von Dr. Riedl rein bekommen, "ein klasse Arzt!" schwärmt Theo Pötsch - den Landrat freut das Lob auf "sein" Eberner Krankenhaus. ka
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