Großenseebach
Zuschuss

Das Dorf soll erblühen

Der Heimat- und Gartenpflegeverein Großenseebach hat einen Zuschussantrag an die Gemeinde gestellt. Im kommenden Jahr feiert der Verein sein 40-jähriges Bestehen und möchte an zentralen Stellen im Gem...
Artikel drucken Artikel einbetten

Der Heimat- und Gartenpflegeverein Großenseebach hat einen Zuschussantrag an die Gemeinde gestellt. Im kommenden Jahr feiert der Verein sein 40-jähriges Bestehen und möchte an zentralen Stellen im Gemeindegebiet Blumenpflanzungen zur Dorfverschönerung durchführen. Die Mitglieder des Gemeinderates begrüßten zwar die geplante Maßnahme, trotzdem gab es eine Diskussion.

Vereinsvorsitzende Gerda Hillrichs erklärte, dass rund 30 000 Blumenzwiebeln von einer niederländischen Firma geliefert und maschinell in die Erde gebracht werden. Auf Nachfrage erklärte die Vorsitzende, dass die Firma nicht extra anreisen muss, sondern ständig in der Region derartige Arbeiten durchführe. Die Frage, ob das nicht eine heimische Gärtnerei erledigen könne, verneinte die Vorsitzende. Die Arbeit müsse maschinell erfolgen, und ansässige Firmen müssten sich die Blumenzwiebeln auch liefern lassen und eine entsprechende Pflanzmaschine ausleihen.

Gemeinde zahlt die Hälfte

Die Kosten beziffert Gerda Hillrichs auf etwas über 5000 Euro, und der Verein beantragte einen "größtmöglichen" Zuschuss. Der von der Verwaltung vorgeschlagene Zuschuss von 1000 Euro war ziemlich schnell vom Tisch. Die Mehrheit im Gremium wies darauf hin, dass die blühenden Pflanzen ein Gewinn für die gesamte Gemeinde seien. "Die Beete blühen vom Frühjahr bis zum Herbst und sind außerdem für Bienen und Insekten gedacht", ergänzte die Vorsitzende noch. Nach einigem Hin und Her folgte das Gremium dem Vorschlag von Carina Geist und Werner Schrumpf (beide SPD) sowie Rudolf Riedel (FW), dass die Gemeinde die Hälfte der Kosten übernimmt. sae



Verwandte Artikel
was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren