Pfarrweisach

Das Dach wird endlich saniert

Der Gemeinderat Pfarrweisach billigte das Projekt der Feuerwehr Rabelsdorf
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Die Rabelsdorfer Feuerwehrleute können aufatmen: Noch heuer wird mit dem Sanieren des Feuerwehrhausdaches begonnen. Das versprach Bürgermeister Ralf Nowak (ULB) bei der öffentlichen Gemeinderatssitzung am Donnerstagabend im Rathaus und vor einer Gruppe von Zuhörern, speziell aus Rabelsdorf.

Schon seit vielen Jahren warten die Rabelsdorfer auf die Sanierung des maroden Daches, und immer wieder war ein Betrag im Haushaltsplan der Gemeinde Pfarrweisach vorgesehen, heuer sind dafür 40 000 Euro eingeplant. Der Gemeinderat hat den Bauantrag der Gemeinde einstimmig genehmigt. Einhergehend damit wurde über eine Architektenrechnung in Höhe von 1080 Euro für den Plan zur Sanierung abgestimmt.

Weil das Bauamt der Verwaltungsgemeinschaft (VG) Ebern personell derzeit unterbesetzt ist, hat die Gemeinde Pfarrweisach mit Erich Opl aus Ebern einen ehemaligen Mitarbeiter des Bauamtes als externen Planer beauftragt, damit die Sanierung nicht noch länger hinausgezögert wird. "Wir sollten das öfters machen und nicht warten, bis das Bauamt wegen Personals mal Zeit hat", forderte der Bürgermeister. Was Gemeinderätin Rita Böhm (KUL) zu der Frage veranlasste: "Warum bezahlen wir eine VG-Umlage?" Und auch Baureferent Markus Oppelt (CSU) monierte, dass "das ja auf Dauer keine Lösung sein kann". Der Bürgermeister beteuerte, er sei dran und er habe das Thema schon in der VG-Versammlung moniert.

Weitere Bausachen wurden behandelt. Der Antrag einer Frau aus Pfarrweisach, südwestlich von Pfarrweisach am Aurangen eine Hundetagesstätte zu errichten, wurde kurz diskutiert.

Bürgermeister Nowak befürwortete den Antrag, obwohl der Tischvorlage der VG Ebern nach eine Ablehnung entnommen werden konnte. Gemeinderätin Ellen Raithel (ULB) sah eine Belastung für die Bevölkerung voraus. "Wenn die Hunde dort bellen, legen doch alle Hunde in der Nachbarschaft los."

Die Gemeinderäte Klaus Dünisch (KUL) und Markus Oppelt waren für den Antrag. Oppelt versteht nicht, dass innerorts nach dem Gesetz eine solche Haltung erlaubt sei, außerorts nicht? Bei zwei Gegenstimmen wurde der Antrag gebilligt. Das letzte Wort hat - wie bei Bauvorhaben immer - das Landratsamt Haßberge.

Keine Stellungnahme

Verschoben auf die nächste Sitzung wurden - bei einem Gegenvotum - eine Abstimmung und eine Stellungnahme der Gemeinde über die Änderung des Bebauungsplanes Gewerbegebiet Eyrichshof der Stadt Ebern. Oppelt beantragte, den Punkt zu vertagen und die Entwicklung abzuwarten. "Wir sollten uns solidarisch mit den Eyrichshöfern zeigen", meinte er und verwies wie der Bürgermeister auf die aktuelle Diskussion um den Bauantrag der Firma Uniwell zum Bau eines Hochregallagers. Vor allem in Eyrichshof wurden kritische Stimmen zu der Größe des Vorhabens laut.

Das Ingenieurbüro Koenig & Kühnel (Weitramsdorf) erhielt den Zuschlag zum Ändern des Flächennutzungsplans der Gemeinde Pfarrweisach im Hinblick auf den Bebauungsplan entlang der Kreisstraße HAS 46 in Kraisdorf und die Erweiterung des Bebauungsplanes "Eberner Höhe 2" in Kraisdorf. Dazu teilte der Bürgermeister mit, dass die Gemeinde versuchen werde, den Straßenzug "Eberner Höhe" in Kraisdorf in die Bedarfszuweisung im Rahmen der Städtebauförderung zu bekommen. Soll heißen, die Straße, die seit den Kanalbauarbeiten im Jahr 1991 stark lädiert ist, soll saniert werden. Hintangestellt werde dagegen die Sanierung der Weißgasse in Kraisdorf, erfuhr der Gemeinderat.

Dem Bauantrag der Firma von der Forst aus Pfarrweisach zum Errichten einer Lagerhalle wurde stattgegeben.

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