Forchheim

Das BDS-Netzwerk in Forchheim wird reaktiviert

Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) freut sich: "Es ist wichtig, dass sich unsere Forchheimer Betriebe vernetzen, und je mehr Vernetzung entsteht, desto stabiler wird die heimische Wirtschaft. Des...
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Frank Bernard spricht vor geladenen Unternehmern.  Foto: privat
Frank Bernard spricht vor geladenen Unternehmern. Foto: privat

Oberbürgermeister Uwe Kirschstein (SPD) freut sich: "Es ist wichtig, dass sich unsere Forchheimer Betriebe vernetzen, und je mehr Vernetzung entsteht, desto stabiler wird die heimische Wirtschaft. Deshalb kann ich die Aktivitäten des BDS hier in Forchheim nur dankbar annehmen und unterstützen".

Was passiert? Der BDS (Bund der Selbständigen Bayern) reaktiviert seinen seit mehreren Jahren inaktiven Ortsverband Forchheim und baut hier gleichzeitig eine weitere "Azubi-Akademie" auf. Dies präsentierten Frank Bernard, Bezirksgeschäftsführer Ober- und Unterfranken, sowie Dirk van Elk von der verbandseigenen Servicegesellschaft des BDS geladenen Unternehmern im Gewölbekeller der Volksbank Forchheim.

Mittelständische Betriebe

Die mittelständischen Unternehmen in der Stadt Forchheim enger vernetzen, die Wirtschaftskraft stärken und vorhandene Wirtschafts- und Marketingverbände zu gemeinsamen Veranstaltungen wie zum Beispiel Gesundheitsmessen oder größeren Gewerbeschauen zu vereinen, ist laut Pressemitteilung das Ziel des BDS.

Dazu komme, dass jungen Menschen Perspektiven aufgezeigt würden, um ihre Ausbildung in Forchheim zu absolvieren und nach der Ausbildung auch in der Region zu bleiben.

Melanie Ebert gewonnen

Für den Aufbau des BDS Forchheim konnte die aus Willersdorf stammende Unternehmerin Melanie Ebert gewonnen werden. Sie ist Mental- und Businesscoach für Unternehmer und Führungskräfte.

"Das Besondere am BDS ist, dass die rund 16 000 klein- und mittelständischen Mitglieder aus allen Branchen kommen, ein branchenunabhängiger Verband ein außergewöhnlich breites und tiefes Know-how in einer Organisation vereint und somit alle voneinander profitieren können", sagte Ebert. Genau diese Stärke möchte sie nutzen, um den regionalen Unternehmen in Forchheim weitere Impulse für Know-how-Transfer, Netzwerke, Veranstaltungen und zur Entwicklung zu bieten.

Frank Bernard zeigte auf, dass mit den "Azubi-Akademien" einerseits der Bildungsauftrag des Verbandes erfüllt werde, insbesondere aber die Entwicklung des Netzwerkes stark gefördert werde. Dem Nachwuchs werde Wissen vermittelt, welches so weder im Lehrplan der Berufsschulen noch im Ausbildungsplan der Betriebe stehe. Die wechselnden Trainer kommen möglichst aus deren Firmen, und die jeweilige Bildungsstätte ist dessen Betrieb. So könnten die Azubis wirklich "über den Tellerrand schauen".

Die Aussagen von Dirk van Elk, sich auch mit den ortsansässigen Vereinen direkt auszutauschen und zudem quasi als verlängerter Arm der Wirtschaftsförderung gemeinsam die regionale Entwicklung voranzutreiben, haben Uwe Kirschstein überzeugt: "Es kann uns nur helfen, die Kaufkraft im Ort zu behalten beziehungsweise zu steigern. Dies verdient Unterstützung."

Am 29. Januar wird es eine Jahreshauptversammlung mit Wahl des neuen Vorstandes in Forchheim geben. Ort und Zeitpunkt werden noch festgelegt. Wer Interesse am BDS hat, kann Melanie Ebert kontaktieren unter www.melanie-ebert.de/kontakt. red

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