Untersteinach
brauchtum

Das Adventskonzert in Mundart kam sehr gut an

Zu einer vorweihnachtlichen Stunde luden am frühen Abend des 2. Advent in der Katholische Kirche Maria Heimsuchung die "Helmetzer Kirchbergsaiten" mit dem heimischen "Frankensima" ein. 50 Zuhörer kame...
Artikel drucken Artikel einbetten
Die "Helmetzer Kirchbergsaiten" beim anheimelnden Zither- und Gitarrenspiel mit Gesang in Mundart. Fotos: Klaus-Peter Wulf
Die "Helmetzer Kirchbergsaiten" beim anheimelnden Zither- und Gitarrenspiel mit Gesang in Mundart. Fotos: Klaus-Peter Wulf
+1 Bild

Zu einer vorweihnachtlichen Stunde luden am frühen Abend des 2. Advent in der Katholische Kirche Maria Heimsuchung die "Helmetzer Kirchbergsaiten" mit dem heimischen "Frankensima" ein. 50 Zuhörer kamen. Pfarrvikar Sebastian Masella freute sich, dass sich so viele diesen anheimelnden Abend nicht entgehen lassen wollten.

Instrumental führten die Helmetzer mit dem "Glockenjodler", gespielt von fünf Zithern und eine Gitarre, in den Abend ein. Beim in Mundart mitgesungenen Stück "Wenn's zum ersten Mal schneit" meinten alle, dass draußen die ersten Flocken herunterrieselten, doch klatschten Regentropfen an die Fensterscheiben des Gotteshauses. Bei den Liedern "Das Kripperl im Schnee" und "Is scho die Winterzeit" fühlten alle, dass das Christfest nicht mehr weit ist. Und beim Spielen und Singen der Stücke "Stille Zeit", "Weihnacht, frohe Weihnacht" und "Es blüht eine Rose" hatten die "Kirchbergsaiten" alle in ihren Bann gezogen, und so mancher Gast summte die Lieder selbst leise vor sich hin.

Philipp Simon Goletz trug zwischen den Liedbeiträgen Besinnliches und Amüsantes in Mundart von Heimatdichter Otto Knopf, Peter Rosegger und auch aus eigener Feder vor. Auch bei ihm drehte sich alles um die adventlichen Wochen mit den Geschichten "Warum es keine Weihnachtslärche gibt", "Die heilige Weihnachtszeit", "Gedanken einer Kerze" sowie "Geheimnisse des Hauses".

Weiter ging es bei dem "Helmetzer Kirchbergsaiten" mit "Süßer die Glocken nie klingen", "Bei der Krippe", "Wenn's Weihnachten wird", "Weiße Wälder", "Es ist Weihnachten im Frankenwald" und "Leise rieselt der Schnee". Und Philipp Simon Goletz fand sich bei seinen G'schichtla im "Laden der letzten Hoffnung" wieder und betrachtete in einem Gedicht "Weihnachten einst und jetzt". Dann gab er noch sein "Weihnachtsrezept" weiter, bevor er in eine "Weihnachtsdepression" verfiel. Nach den "Vier Kerzen" war das schöne Mundarterlebnis zu Ende, und ein tosender Beifall war reichlicher Lohn für die Künstler.

Verwandte Artikel

Kommentare (0)

was sagen sie zu diesem Thema?
jetzt anmelden jetzt registrieren