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Darum fällt der Weihnachtsstress bei den Prominenten aus

Trotz der vielen Termine in der Adventszeit und an Weihnachten hat Erzbischof Ludwig Schick keinen Weihnachtsstress. Warum? Er plant Advent und Weihnachten genau vor: Geschenke, Besuche, Predigten und...
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Trotz der vielen Termine in der Adventszeit und an Weihnachten hat Erzbischof Ludwig Schick keinen Weihnachtsstress. Warum? Er plant Advent und Weihnachten genau vor: Geschenke, Besuche, Predigten und Artikel schreiben, Gottesdienste, Adventsfeiern, Puffer für Unvorhergesehenes, genügend Zeiten der Stille. Wenn trotzdem innerlich Stress aufkommen will, sagt er sich auf Fränkisch: "Wird scho, ging ja immer." So geht er stressfrei durch den Advent und feiert froh Weihnachten.

Sein evangelischer Amtsbruder Dekan Hans-Martin Lechner hat seine eigene Strategie gegen Weihnachtsstress: Er gönnt sich täglich Zeiten zum Laufen, Lesen, Beten und Singen. Für Geschenke macht er sich spontan auf den Weg und freut sich, wenn er etwas Passendes für seine Lieben findet. "An Weihnachten bin ich dann zwischen den Gottesdiensten am liebsten bei gutem Essen mit meiner Familie zusammen." Er genießt die herrliche Musik der festlichen Tage und ruhige Stunden vor Christbaum und Krippe.

Wenn es nicht gerade brennt, hat auch Kreisbrandrat Bernhard Ziegmann keinen Weihnachtsstress. Auch weil er keine Geschenke besorgen musste: "Wir schenken uns Zeit, sitzen im trauten Kreis zusammen."

Weihnachtsstress? Da ist auch bei dem bekannten Bamberger Kabarettisten Mäc Härder Fehlanzeige. Warum: "Weil ich schon weiß, was ich schenke," sagt er zwölf Tage vor dem Fest und verrät, "es hat was mit Zeit haben zu tun", mehr wollte er aber aus Überraschungsgründen nicht verraten und kehrte zurück an den Ofen zur Lebkuchenbackaktion.

Ob sie mit dem Weihnachtsgebäck schon fertig ist, haben wir die Kreis- und Landesbäuerin Anneliese Göller nicht gefragt. Dafür verrät sie, dass sie das Geschenke-Besorgen - "Kleinigkeiten" - an die Kinder delegiert hat. So steht gemütlichen Treffen an den Feiertagen mit der Familie nichts entgegen.

Auf die Großfamilie unterm Weihnachtsbaum freut sich Uli Siebenhaar, Pressesprecherin der Stadt Bamberg. Bis dahin versucht sie, den Weihnachtsstress so gering wie möglich zu halten, wofür sie "einen Abzug in der B-Note" für nur eine Sorte Plätzchen und weniger Deko in Kauf nimmt. Nur eines setzt sie schon ein wenig unter Druck, dass sie ausgerechnet für den Sohn noch kein Präsent hat. an

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