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Politik

"Dankbar, für die Heimat arbeiten zu dürfen"

50 Bürger aus dem Wahlkreis Bad Kissingen besuchten auf Einladung von Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) die Bundeshauptstadt. Die Teilnehmer kamen aus den Landkreisen Haßberge, Bad Kissingen und Rhö...
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Der Ebelsbacher CSU-Vorsitzende Roland Metzner übergab einen "High-Heel" aus Schokolade an Dorothee Bär.  Foto: gg
Der Ebelsbacher CSU-Vorsitzende Roland Metzner übergab einen "High-Heel" aus Schokolade an Dorothee Bär. Foto: gg
50 Bürger aus dem Wahlkreis Bad Kissingen besuchten auf Einladung von Staatsministerin Dorothee Bär (CSU) die Bundeshauptstadt. Die Teilnehmer kamen aus den Landkreisen Haßberge, Bad Kissingen und Rhön-Grabfeld. Diese drei Landkreise bilden den Bundeswahlkreis, für den Bär Sitz und Stimme als Inhaberin des Direktmandats im Bundestag in Berlin hat.
Ein interessantes und umfangreiches Programm erwartete die 50 Bürger aus dem östlichen Unterfranken. Im Mittelpunkt standen Besuche im Bundestag, im Bundeskanzleramt sowie im Bundesministerium für Verkehr- und digitale Infrastruktur sowie in der bayerischen Landesvertretung.
Erste Station war das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, in dem Dorothee Bär in der vergangenen Wahlperiode als Staatssekretärin tätig war. Thorsten Müller informierte über den Bundesverkehrswegeplan, der auch für das Straßennetz im Wahlkreis Bad Kissingen Bedeutung hat, zum Beispiel bei der Erneuerung von Bundesstraßen oder Ortsumgehungen. Das Ministerium hat 53 000 Kilometer Bundesfernstraßen sowie 33 500 Kilometer Schienenwege und 7300 Kilometer Wasserstraßen zu betreuen. Dabei gehe der Erhalt vor dem Neuausbau, hieß es.
Ein Höhepunkt war der Empfang im Bundeskanzleramt. Dorothee Bär sagte im Bankettsaal, in dem sonst ausländische Delegationen zu Gast sind: "Ich freue mich sehr, wenn ich vertraute und auch mal neue Gesichter von zu Hause in Berlin sehe. Ich sage es immer wieder gerne: Besuche aus dem Wahlkreis sind mir einfach am liebsten. Ich bin auch nach 16 Jahren im Deutschen Bundestag dankbar dafür, für meine Heimat arbeiten zu dürfen, und empfinde dies als besondere Ehre." Und weiter: "Ihr seid die erste Gruppe, die mich nach meiner Ernennung zur Staatsministerin im Kanzleramt besucht, und ich bin froh, hier zu sein und euch über meine Arbeit zu berichten. Natürlich versuche ich jetzt in meiner neuen Aufgabe, die Begeisterung für die Digitalisierung zu wecken."
Dorothee Bär, Beauftragte der Bundesregierung für die Digitalisierung, verwies auf den Medizin-Campus im Wahlkreis in Bad Neustadt. Dort könne man zum Beispiel seine Gesundheit mit Tablets überwachen lassen.
Die Besuchergruppe dankte Bär für die Einladung und die Möglichkeit, Berlin intensiv politisch zu erleben. Dafür gab es für die Politikerin einen Gruß aus der Heimat sowie Blumen und einen "High-Heel" aus reiner Schokolade aus einer Berliner Schokoladenmanufaktur.
Zum Entspannen ging es in die bayerische Landesvertretung. Im Tresorraum des ehemaligen Bankgebäudes saß die Gruppe gemütlich beieinander. Der Raum ist heute der bayerische Bierkeller, neben dem es eine fränkische Weinstube gibt.
Die Rückfahrt führte über Potsdam. Dort fand noch eine Führung durch das ehemalige Gefängnis der Stasi statt. gg


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