Himmelkron
himmelkron.inFranken.de  Schulweghelfer im Bereich der Polizeiinspektion wurden für ihre Treue ausgezeichnet.

Dank an ein "starkes Team"

"Ihr habt täglich dafür gesorgt, dass die Kinder im Landkreis sicher zur Schule und auch wieder nach Hause gekommen sind." Das sagte Verkehrserzieher Ralf Maisel bei der Abschlussfeier der Schulweghel...
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Die Schulweghelfer im Bereich der Polizeiinspektion Stadtsteinach beim Jahresabschluss mit den Offiziellen; im Bild (vorne, von rechts) Verkehrserzieher Ralf Maisel, Gebietsdirektorin Kerstin Bittermann und Luisa Zapf von der Sparkasse Kulmbach-Kronach sowie (vorne, links) Sandra Hempfling von der Kreisverkehrswacht Kulmbach Foto: Dieter Hübner
Die Schulweghelfer im Bereich der Polizeiinspektion Stadtsteinach beim Jahresabschluss mit den Offiziellen; im Bild (vorne, von rechts) Verkehrserzieher Ralf Maisel, Gebietsdirektorin Kerstin Bittermann und Luisa Zapf von der Sparkasse Kulmbach-Kronach sowie (vorne, links) Sandra Hempfling von der Kreisverkehrswacht Kulmbach Foto: Dieter Hübner

"Ihr habt täglich dafür gesorgt, dass die Kinder im Landkreis sicher zur Schule und auch wieder nach Hause gekommen sind." Das sagte Verkehrserzieher Ralf Maisel bei der Abschlussfeier der Schulweghelfer im Bereich der Polizeiinspektion Stadtsteinach in der "Frankenfarm". Er dankte gleich zu Beginn Gebietsdirektorin Kerstin Bittermann und Luisa Zapf von der Sparkasse Kulmbach-Kronach. "Ohne die langjährige Unterstützung würde es diesen Abend nicht geben."

Sandra Hempfling, "die gute Seele der Kreisverkehrswacht", blickte mit Ralf Maisel auf ein erfolgreiches Jahr der Zusammenarbeit zurück. Die Sicherheit der Jungen und Mädchen auf dem Schulweg sei ein besonderes Anliegen der Allgemeinheit. 1953 sei auf Initiative der Deutschen Verkehrswacht damit begonnen worden, das Schulweghelfer-System als Gemeinschaftsaktion ins Leben zu rufen. Vorhandene Einrichtungen wie Ampeln und Zebrastreifen allein reichten nicht.

Bei Wind und Wetter

Die Schulweghelfer seien bei Wind und Wetter, bei Hitze und Schnee im Einsatz. "Und dafür danken wir euch sehr herzlich", erklärte Sandra Hempfling. Im Landkreis Kulmbach seien über 500 Personen aktiv. "Sie stehen täglich draußen an den Verkehrsbrennpunkten und sind für die Kinder nicht nur Respekts-, sondern auch Vertrauenspersonen. Ich freue mich über jeden, der dabei ist, neu dazukommt und dabeibleibt, auch wenn er keinen Bezug mehr dazu hat, weil die Kinder aus dem Alter herausgewachsen sind."

Ein starkes Team brauche aber auch einen Kopf. Ralf Maisel sei der richtige Mann an der richtigen Stelle. Er sei mit Herz und Verstand dabei.

Landrat Klaus Peter Söllner dankte namens aller Vertreter des Landkreises sowie der Städte und Gemeinden: "Ihr großartiger Einsatz ist nicht selbstverständlich. Trotz unserer Versuche, an vielen Stellen für mehr Sicherheit zu sorgen, gibt es immer wieder Situationen, bei denen Ihr Einsatz wichtig ist, um Unfälle zu vermeiden und Kinder und Jugendliche vor Schaden zu bewahren."

Zweiter Bürgermeister Harald Peetz aus Himmelkron wies darauf hin, "dass wir mit Ampeln und Überquerungshilfen nur eine trügerische Sicherheit schaffen". Deswegen sei die Arbeit der Schulweghelfer nicht hoch genug einzuschätzen.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Gemeinden und Verkehrsbehörden bestätigte Polizeioberkommissar Ralf Maisel durch die Statistik. Er konnte darauf verweisen, dass es an den gesicherten Übergängen im Bereich der Polizeiinspektion Stadtsteinach im vergangenen Jahr keinen Schwerverletzten gab. Vier neue Helfer würden künftig in Wirsberg eine Gefahrenstelle in der Herbert-Kneitz-Straße absichern. Damit stünden jetzt 128 Schulweghelfer im Inspektionsbereich jeden Tag an insgesamt 27 örtlichen Stellen.

Zusätzliche Fußgängerampeln sorgen laut Maisel in Kauerndorf, Kupferberg und Stadtsteinach für mehr Sicherheit. Die Einhaltung einer Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 Stundenkilometer in Höhe der Schule in Marktschorgast werde er künftig mit der Laserpistole kontrollieren, versprach der Verkehrserzieher.

"Die Präventionskette funktioniert bei uns zwar schon sehr gut. Trotzdem ist es wichtig, dass ihr mit euren Warnwesten noch dasteht, um den Autofahrern zu signalisieren: Hier müsst ihr aufpassen", schloss der Oberkommissar. Dieter Hübner

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