Lauenstein

Damit Lauenstein weiterlebt

Die Sanierung in dem Ludwigsstadter Stadtteil schreitet mit großen Schritten voran. Auf einer Brachfläche in der Orlamünder Straße baut nun eine junge Familie ein Einfamilien-Wohnhaus mit Doppelgarage.
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Auch in Lauenstein tut sich einiges: Bürgermeister Timo Ehrhardt (von links), Bauhof-Leiter Claus Lindig und Geschäftsstellenleiter Frank Zienerfreuen sich, dass auf dem Gelände in der Orlamünder Straße bald ein Einfamilien-Wohnhaus entsteht. Foto: Heike Schülein
Auch in Lauenstein tut sich einiges: Bürgermeister Timo Ehrhardt (von links), Bauhof-Leiter Claus Lindig und Geschäftsstellenleiter Frank Zienerfreuen sich, dass auf dem Gelände in der Orlamünder Straße bald ein Einfamilien-Wohnhaus entsteht. Foto: Heike Schülein
Den Leerständen geht es in Lauenstein an den Kragen. Die Bagger rollen nicht nur beim seit November laufenden Abbruch der Burgbräu-Gebäude, sondern etwa auch in der Orlamünder Straße 19 sowie 21/23. Nach Abbruch der Bestandsgebäude und einer Neuordnung der freigelegten Flächen wird hier ein Bauplatz zur Nachverdichtung geschaffen.
"Wir werden weitere Impulse für Lauenstein setzen, weil es uns der Ort wert ist", erklärt Bürgermeister Timo Ehrhardt (SPD). Die Städtebauförderung biete hierfür hervorragende Voraussetzungen, erhält man doch über die Nordostbayern-Offensive des Freistaates eine Förderung von 90 Prozent.


Stadt zahlt nur 13 000 Euro

Im Zusammenhang mit den Planungen für den Rückbau und die Neugestaltung des Burgbräu-Areals waren von Michael Rudolph vom Planungsbüro Station c23 auch die Entwicklungsmöglichkeiten in der unteren Orlamünder Straße untersucht worden. Einer der ersten, kurzfristig umsetzbaren Bausteine ist der Rückbau der Anwesen Orlamünder Straße 19 wie auch 21/23. Bei den Anwesen handelte es sich um eine kleinere Gewerbeimmobilie sowie Privathäuser. Der Rückbau erfolgte in Teilabschnitten - teils auch als Notabriss -, da das einsturzgefährdete Gebäude Orlamünder Straße 19 eine Gefahrenstelle darstellte.
Aufgrund der Förderung verbleiben von den Gesamtkosten in Höhe von 130 000 Euro bei der Stadt "lediglich" 13 000 Euro. Die Stadt organisiert die Abrisse und stellt die Grundstücke als Bauplatz zur Verfügung.
Die neuen Eigentümer Katharina und Florian Lemnitzer sehen die laufenden Maßnahmen durchwegs positiv. "Dass durch Förderungen entsprechende Anreize zur Sanierung gesetzt oder verfallene Gebäude entfernt werden können, wird sicherlich mittelfristig zu einer deutlichen Aufwertung des Ortsbildes führen", zeigt sich Florian Lemnitzer sicher. Für ihn und seine Ehefrau war es bereits länger klar, in Lauenstein zu bleiben. Als vor einigen Jahren die ersten Ideen bezüglich der Schaffung von Bauplätzen aufkamen, sei ihnen dies gelegen gekommen.


"Förderung im besten Sinne"

Die Zusammenarbeit mit der Stadt sei durchwegs gut und angenehm verlaufen. "Wenn man Missstände beseitigt und damit Platz für Nachverdichtung durch Neubauten schafft, ist das Städtebauförderung im besten Sinne", freut sich auch der Bürgermeister.
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