Kleinwalbur
kleinwalbur.inFranken.de  Fridays for Future war nicht der Anlass für Christian Flohrschütz, Blühstreifen um seine landwirtschaftlichen Flächen anzulegen.

Damit es ordentlich summt und brummt

Gelbe Sonnenblumen und blaue Phazelia, blühender Klee und viele Kräuter sorgen dafür, dass es um die Zuckerrübenfelder von Christian Flohrschütz in Kleinwalbur ordentlich summt und brummt. Wie auch in...
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Imker Martin Klett (links) bedankt sich bei Christian Flohrschütz für dessen vorbildliches Engagement, Blühstreifen neben seinen landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt zu haben.  Foto: Wolfgang Desombre
Imker Martin Klett (links) bedankt sich bei Christian Flohrschütz für dessen vorbildliches Engagement, Blühstreifen neben seinen landwirtschaftlich genutzten Flächen angelegt zu haben. Foto: Wolfgang Desombre
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Gelbe Sonnenblumen und blaue Phazelia, blühender Klee und viele Kräuter sorgen dafür, dass es um die Zuckerrübenfelder von Christian Flohrschütz in Kleinwalbur ordentlich summt und brummt. Wie auch in den vergangenen Jahren hat der Landwirt mehrere Blühstreifen angelegt. Diese werden von vielen Insekten und auch von Kleintieren wie Hasen gerne angenommen. Auch der junge Imker Martin Klett weiß diese Streifen zu schätzen.

Mit einem Glas Honig aus eigener Erzeugung bedankte er sich bei Christian Flohrschütz, stellvertretend für alle Landwirte, die einen Teil ihrer Flächen für solche Blühstreifen bereitstellen.

"Abwechslungsreiche und etappenweise blühende Mischungen bieten den Bienen ein langes und breites Futterspektrum, und die blühende Umrahmung der Felder sieht auch noch wunderschön aus", erklärte Martin Klett.

Auf die Frage, ob das Volksbegehren ihn zum Anlegen der Streifen gebracht habe, schüttelt Christian Flohrschütz lächelnd den Kopf. "Wir Landwirte arbeiten schon viele Jahre nachhaltig, mit Herz, Sinn und Verstand im Einklang mit der Natur. Es ist wirklich schade, dass dies von vielen Menschen einfach nicht wahrgenommen wurde", so Flohrschütz. Gleichzeitig appellieren beide an die Bevölkerung, die Pflanzen auf solchen speziellen Flächen doch bitte stehen zu lassen. Solche Streifen sind angelegt, um Insekten Nahrung zu bieten. Wer seiner Liebsten ein Blümchen oder einen Strauß mitbringen möchte, sollte dies eher bei speziell dafür angelegten Blumenfeldern tun, natürlich gegen die entsprechende Bezahlung. Wolfgang Desombre

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