Redwitz

Dach fällt aus dem (Kosten-)Rahmen

Ansonsten wird das neue Feuerwehrhaus in Obristfeld so viel kosten, wie veranschlagt wurde.
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Der Bau des Feuerwehrhauses in Obristfeld schreitet voran. Auch die Kosten liegen größtenteils im Rahmen. Foto: Thomas Micheel
Der Bau des Feuerwehrhauses in Obristfeld schreitet voran. Auch die Kosten liegen größtenteils im Rahmen. Foto: Thomas Micheel

Die Kostenübersicht für den Neubau des Feuerwehrhauses Obristfeld stand im Mittelpunkt der Gemeinderatssitzung.

Christoph Schöpke vom gemeindlichen Baubüro gab eine Kostenübersicht.Zunächst wurde eine Gesamtsumme von 350 000 Euro angesetzt. Bezahlt sind aktuell 196 000 Euro. Die Feuerwehr Obristfeld hat bisher etwa 2200 Stunden selbst geleistet, was einer Eigenleistung von ungefähr 50 000 Euro entspricht. Insgesamt liegen die bisher gezahlten Kosten im ermittelten Bereich. Nur beim Dach haben sich die geschätzten Kosten von 25 000 Euro fast verdoppelt. Davon hätte man in Kenntnis gesetzt werden müssen, bemängelte Gemeinderat Jochen Körner (SPD). Ansonsten zollte der gesamte Gemeinderat den am Bau Beteiligten der Feuerwehr Anerkennung für ihre erbrachte Eigenleistung.

Funklöcher auf Gemeindegebiet

Der Gemeinderat beschloss, sich im Rahmen der Telekom-Aktion "Wir jagen Funklöcher" für die Gemeindeteile Obristfeld und Mannsgereuth zu bewerben. Als Standort für eine Sendeanlage wurden vorgeschlagen in Obristfeld die alte Schule im Ebnether Weg und Mannsgereuth das Feuerwehrhaus in der Ahornstraße. Die Gemeinderäte legten hier Wert darauf, die Bürger mit einzubinden.

Kurz beleuchtet wurden einige Punkte der erfolgten Verkehrsschau. Für eine Schaffung eines Fußgängerüberwegs über die Staatsstraße 2208 am Lindenplatz in Mannsgereuth, an den Bushaltestellen in Trainau und in Unterlangenstadt sah das Straßenbauamt keine Erfordernis. Dem konnte das Gremium, insbesondere für Mannsgereuth, nicht folgen, da diese Möglichkeit in einem Ort in einem benachbarten Landkreis gegeben sei. Auch für die Beschränkung der Ortsdurchfahrt in Unterlangenstadt für Fahrzeuge über zwölf Tonnen sah das Landratsamt keine ausreichende Begründung. Angebracht werden soll eine Radweg-Beschilderung am Ortseingang von Unterlangenstadt und gegebenenfalls die Versetzung der Absperrbügel. Auch die Aufstellung eines Verkehrsspiegels an der Einmündung Bergstraße - Nageler Berg in Trainau wurde nicht für notwendig gehalten. Bemängelt wurde die unübersichtliche Einmündung Bahnhofstraße in die Christian-König-Straße.

Letztlich teilte der Bürgermeister mit, dass 25 851 Menschen das Freibad in dieser Saison besuchten. Die Machbarkeitsstudie für die Sanierung des Freibads sei an den Förderungen ausgerichtet, informierte das Architekturbüro Fischer aus Kronach. Im Bauabschnitt I soll das Schwimmbecken saniert und mit sieben Attraktionen ausgestattet werden. Der Ersatzneubau des Kinderbeckens hat eine Wasserfläche von 51 Quadratmetern. Saniert und ausgebaut werden sollen das Eingangsgebäude, der Kiosk, die Umkleide, die Technik sowie das Nebengebäude und die Außenanlagen mit Parkplatz und Aufsicht. In das alte Becken würde ein Edelstahlbecken eingesetzt werden. Die Kosten werden auf rund 1,17 Millionen Euro veranschlagt.

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