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"PLAY The MARKET"

CVG-Schüler landen mit einem Smoothie-Shot in der Zwischenrunde

Mit vier Teams ging das Caspar-Vischer-Gymnasium beim Wettbewerb "Play the Market" an den Start. Bei diesem größten virtuellen Unternehmensplanspiel in Bayern arbeiteten zwölf Zehntklässler unter den ...
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Erhard Körber (links) hatte Schüler des CVG gezielt zur Teilnahme überredet und ist mit der Zusammenstellung der Teams sehr zufrieden; mit im Bild (nach rechts) Markus Bär, Sebastian Klenk, Eva Leithner und Paul Philipp  Foto: Uschi Prawitz
Erhard Körber (links) hatte Schüler des CVG gezielt zur Teilnahme überredet und ist mit der Zusammenstellung der Teams sehr zufrieden; mit im Bild (nach rechts) Markus Bär, Sebastian Klenk, Eva Leithner und Paul Philipp Foto: Uschi Prawitz

Mit vier Teams ging das Caspar-Vischer-Gymnasium beim Wettbewerb "Play the Market" an den Start. Bei diesem größten virtuellen Unternehmensplanspiel in Bayern arbeiteten zwölf Zehntklässler unter den klangvollen Namen "Simple ComplX", "Economic Vision", "Syndex" und "Blank Canvas" an der Vermarktung eines Smoothie-Shots.

Zwei Teams, "Syndex" mit Maximilian Sieber, Paul Philipp und Sebastian Klenk und "Blank Canvas" mit Eva Leithner, Jannick Ott und Markus Bär , haben es in die Zwischenrunde geschafft. "Die Vorrunde dauerte vom 23. Januar bis zum 12. März", erklärte Eva Leithner bei einer Pressekonferenz am Donnerstag im Sportgeschäft Leithner. Die Öffentlichkeitsarbeit gehört auch zu den Anforderungen des Wettbewerbs.

Die besten 90 Schüler, also etwas 30 Teams, schafften es ins Halbfinale. In der Vorrunde hatten alle Teilnehmer, mehr als 2000 Schüler in über 670 Mannschaften, die gleiche Ausgangslage. "Wir waren Geschäftsführer in einem mittelständischen Familienbetrieb, unser Produkt war ein Smoothie-Shot", erklärte Eva. Die Gymnasiasten mussten sich über Produktion, Vermarktung, Personal, Image und Umwelt Gedanken machen, sie versuchten, ein möglichst innovatives Produkt zu einem guten Preis auf den Markt zu bringen, ohne dabei Kriterien wie Mitarbeiterfreundlichkeit oder Ökologie aus den Augen zu verlieren.

"Wir haben uns bemüht, ein gutes Image zu halten, und waren aufgrund unserer hohen Absatzmengen von Anfang an vorn dabei", sagte Eva Leithner.

Das Team um Sebastian Klenk hatte einige Startschwierigkeiten, riskierte dann jedoch einige Investitionen und hat sich auf die vorderen Plätze katapultiert."Frooty" heißt das virtuelle Produkt von "Syndex".

Die Mischung macht's

Es ist eine Mischung aus Äpfeln von Pretzfelder Streuobstwiesen, persischen Wassermelonen, mediterraner Minze, Ingwer aus Rajasthan und brasilianischer Limette. Kreativ war das Produkt allemal, und ob es auch schmeckt, wollten die Teilnehmer selbst noch ausprobieren.

Jetzt heißt es für die beiden Teams zunächst, die Zwischenrunde gut zu überstehen. Da geht es um die Vermarktung von Sneakers. "30 Teams werden auf drei Märkte aufgeteilt, die jeweils besten drei Teams qualifizieren sich für die Finalrunde", erklärte Markus Bär. Und die wollen die CVG-Schüler unbedingt erreichen, gibt es doch neben dem Siegertitel auch tolle Preise zu gewinnen. "Jedes der drei Siegerteams erhält einen exklusiven Workshop zu einem zukunftsträchtigen Thema", sagte Markus Bär. Darüber hinaus winken Einkaufsgutscheine und eine Sprachreise nach New York.

Seit 27 Jahren wird der Wettbewerb "Play the Market" ausgeschrieben, das CVG ist seit den Anfängen mit dabei. "In den letzten vier Jahren schaffte immer mindestens ein Team den Sprung ins Finale, verpasste den ersten Platz aber knapp." Erhard Körber, der die Schüler mit Leidenschaft durch den Wettbewerb begleitet, ist mit deren Engagement hoch zufrieden. "Sie erarbeiten alles in ihrer Freizeit, sie haben keine Mühen gescheut und intensiv geübt."

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