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CSU will noch stärker Anwalt der Bürger sein

Der CSU-Ortsverband Bamberg-Berg will in den kommenden zwei Jahren noch stärker der Anwalt der Bürgerinteressen des Berggebietes sein. Dies erklärte die neu gewählte Vorsitzende des größten CSU-Verban...
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Anne Rudel Foto: privat
Anne Rudel Foto: privat

Der CSU-Ortsverband Bamberg-Berg will in den kommenden zwei Jahren noch stärker der Anwalt der Bürgerinteressen des Berggebietes sein. Dies erklärte die neu gewählte Vorsitzende des größten CSU-Verbandes, Anne Rudel, in einer Erklärung gegenüber den Medien. Die rührige Stadträtin folgt als Vorsitzende des größten CSU-Verbandes in der Stadt Bamberg auf Andrea Schöppner nach, die nicht mehr für den Vorsitz kandidiert hatte.

Die neu gewählte CSU-Ortsvorsitzende führte aus, dass sich einerseits sehr viel Positives im Berggebiet entwickelt habe, an dem die CSU und ihre Stadtratsfraktion aktiv mitgewirkt hätten. So sei auf Initiative von Bürgermeister Christian Lange (CSU) der erste Grundschulverbund in ganz Oberfranken zwischen der Domschule und der Kaulbergschule eingerichtet worden, um den Schulstandort Wildensorg dauerhaft zu sichern. Im Stadtteil Bug und am Katholischen Bildungszentrum am Stephansberg seien 50 neue Hortplätze entstanden. In Bezug auf die Kindergärten Philippus, St. Urban und am Katholischen Bildungszentrum am Stephansberg seien im Stadtrat die entsprechenden Beschlüsse für eine Erweiterung des Ganztagesangebots gefasst worden. In Wildensorg und in St. Johannis müssten hingegen noch weitere Gespräche geführt werden.

Andererseits gibt es nach Auffassung von Anne Rudel noch viel im Berggebiet zu tun: An erster Stelle nannte die neue CSU-Ortsvorsitzende eine Zufahrt zum Klinikum von der Waizendorfer Straße her, wie sie von der CSU und ihrer Stadtratsfraktion - und insbesondere von Stadt- und Stiftungsrat Prof. Gerhard Seitz - seit zehn Jahren nachdrücklich eingefordert würde. Die CSU sieht hier die Sozialstiftung Bamberg und die Stadtverwaltung in der Pflicht, endlich entscheidende Schritte zu unternehmen. In Bezug auf die Diskussion des künftigen Standortes für das "Berggymnasium", das Kaiser-Heinrich-Gymnasium, legte sich Rudel klar fest und hob hervor, dass die CSU Berg am bisherigen Standort festhalten wolle; und in Bezug auf die Mobilität der Zukunft im Berggebiet wiederholte die Stadträtin die Forderung der CSU-Stadtratsfraktion nach kostenfreiem Busfahren am Samstag. "Wir wollen uns nicht einseitig nur auf die Radfahrer konzentrieren", sagte Rudel. "Wir, die CSU Berg, wünschen uns Mobilität für alle, und deshalb hat die Förderung des ÖPNV für uns eine hohe Bedeutung!".

Zu Stellvertretern Rudels wurden einstimmig die Vorsitzenden der Bürgervereine Bug und Wildensorg, Manfred Drescher und Monika Hoh, gewählt. Den Vorstand komplettieren Andrea Schöppner als stellvertretende Vorsitzende, Angelika Drux als Schriftführerin und Edeltraud Drescher als Schatzmeisterin. Neu in den Vorstand rücken auf der Zahnarzt am Laurenziplatz, Dr. Stefan Gallenz, der Leiter des Aus- und Fortbildungszentrums der Bundespolizei, Thomas Lehmann, sowie der Neu-Buger Ismail Gök. red

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