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Gesundheitsberufe

CSU will Fachhochschule

Die Bamberger CSU wünscht sich, dass die Sozialstiftung Bamberg bei der Bayerischen Staatsregierung die Errichtung einer Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Bamberg beantragt. Eine solche Initiati...
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Die Bamberger CSU wünscht sich, dass die Sozialstiftung Bamberg bei der Bayerischen Staatsregierung die Errichtung einer Fachhochschule für Gesundheitsberufe in Bamberg beantragt. Eine solche Initiative haben nun die beiden Professoren auf der Liste der CSU-Stadtratskandidaten, Gerhard Seitz und Helmut Glück, zusammen mit dem Kandidaten der CSU für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, gestartet.

Konkret habe Gerhard Seitz einen entsprechenden Antrag an Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) als Vorsitzenden des Stiftungsvorstands der Sozialstiftung Bamberg gestellt. Dieser solle den Antrag dann an die Bayerische Staatsregierung weiterleiten, heißt es in der Pressemitteilung der CSU.

Das Anliegen der CSU zielt darauf ab, die in der Stadt Bamberg ansässigen Ausbildungsstätten für Gesundheitsberufe für Pflegekräfte, Hebammen und Physiotherapeuten zu akademisieren - nach dem Vorbild des bereits anerkannten Modellstudiengangs mit einer privaten Hochschule aus Salzburg im Bereich der Pflege. Dies werde deshalb notwendig, weil die politischen Vorgaben künftig die Akademisierung der bisherigen Ausbildungen vorsehen. "Wenn wir in Bamberg die traditionelle Ausbildung in der Pflege oder von Hebammen erhalten wollen, müssen wir tätig werden und rasch handeln", unterstreichen Seitz und Glück

Als Standort für eine solche neue akademische Einrichtung biete sich die Sozialstiftung Bamberg als Krankenhaus mit Maximalversorgung mit rund 1140 Betten und rund 350 Ärzten besonders an. Aber auch weitere Anbindungen, beispielsweise an das Medical Valley Erlangen, die Institute für Psychologie, Philosophie oder katholische Theologie an der Otto-Friedrich-Universität, die Hospizakademie oder die Fachhochschule Coburg mit ihren Studiengängen zur integrativen Gesundheitsförderung und Bioanalytik seien denkbar. red

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