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Großenseebach

CSU will ein Bürgerhaus

Die CSU Großenseebach favorisiert für die Alte Schule eine neue Nutzung. Auch Bio-Lebensmittel und Seniorenbetreuung sowie Angebote für die Jugend werden großgeschrieben.
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Bürgermeisterkandidat Christian Schmitt hat viele Pläne für die Gemeinde.  Foto: Richard Sänger
Bürgermeisterkandidat Christian Schmitt hat viele Pläne für die Gemeinde. Foto: Richard Sänger

Kindergarten-Neubau, Seniorenbetreuung und Bio-Lebensmittelmarkt sind die großen Ziele der CSU-Großenseebach. Das geht aus einer Mitteilung zum Wahlprogramm hervor. Außerdem müsse die Umgehungsstraße wieder ganz oben auf die Agenda.

Christian Schmitt kandidiert für die CSU als Bürgermeisterkandidat (der FT berichtete). Als örtlicher Jagdpächter lege er auch ein besonderes Auge auf Flora und Fauna.

Die großen Themen wie die Umgehungsstraße und eine Sofortlösung zur sicheren Überquerung der hochfrequentierten Hauptstraße oder auch der Neubau eines Kindergartens können nur mit der nötigen Beharrlichkeit und den politischen Verbindungen umgesetzt werden, heißt es in den Wahlzielen der CSU.

Frühblüherwiesen und Biotope

Anreize für die Ansiedlung eines Bio-Fachmarktes im großen Stil (im gesamten Seebachgrund fehlt ein solcher Lebensmittelmarkt) und die Errichtung einer Seniorenbetreuung (auch für Demenzerkrankte), um den Lebensabend in der Heimat auch bei einem Pflegebedarf verbringen zu können, müssten energisch verfolgt und vorangetrieben werden.

Zudem müsse die Gemeinde beim Umweltschutz mit gutem Beispiel vorangehen. Hierbei könnten die gemeindlichen Wiesen, Wälder und auch Weiher bei entsprechender Eignung in Frühblüherwiesen und Biotope renaturiert werden. Die Beleuchtung im Gemeindegebiet müsse auf LED-Technik umgestellt und alle gemeindlichen Gebäude mit einem Stromanschluss eine Photovoltaik-Anlage für den Eigenverbrauch erhalten. Eine zentrale Wärmeversorgung im Bereich der Kirchen, Mehrzweckhalle und Schule zum Beispiel durch ein Blockheizkraftwerk mit Hackschnitzeltechnik (die Gemeinde habe mit der örtlichen Waldkooperation enormes Potenzial) wäre zu überdenken.

Bau- und Gewerbegebiet

Das Gewerbegebiet müsse erweitert und der Bedarf an Bauland für die vielen Familien gedeckt werden. Der flächendeckende Internetausbau für den höheren Bedarf durch Home-Office und Gewerbe müsse vorangebracht werden.

Das durch einen Kindergartenneubau frei werdende Gebäude der "Alten Schule" wäre mit geringem finanziellem Aufwand umzubauen, findet die CSU Großenseebach. Und zwar zu einem Bürgerhaus, das für alle Großenseebacher nutzbar gemacht werden könnte. Vereine wie der VdK, Seebesgründer Trachtengruppe, das Seebacher Helfernetz oder auch Abteilungen des Sportvereines (Schach, Tischtennis) könnten dort eine neue Bleibe finden. Auch Angebote der Volkshochschule oder private Veranstaltungen der Bürger könnten die Räumlichkeiten nutzen, heißt es im Wahlprogramm.

Das gemeindliche Angebot für die Kinder und Jugendlichen in Großenseebach ist in den Augen der Christsozialen sehr mangelhaft oder gar nicht vorhanden. Die Spielplätze bräuchten eine zeitgemäße Anpassung und für die Jugend müssten auch bauliche Maßnahmen (professioneller Pumptrack/Dirtpark,

Beachvolleyplatz) sowie die Möglichkeit eines Jugendclubs erarbeitet werden.

Die Vereine sowie die Feuerwehr seien der Grundstock der Gemeinde. Diese müssten noch

mehr gefördert und deren Leistung in das richtige Licht gerückt werden. Weitere Themen aus dem umfangreichen Wahlprogramm wurden mit dem Hinweis auf das Bewusstsein um die Wichtigkeit des sogenannten "Tagesgeschäftes" erläutert. Das Wahlprogramm wurde vom kompletten Team bei mehreren Kandidatentreffen erarbeitet, teilt die CSU Großenseebach mit. red

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