Heroldsbach

CSU schickt den Grafen ins Rennen

Benedikt Graf von Bentzel wurde einstimmig zum Bürgermeisterkandidaten für die CSU in Heroldsbach gewählt.
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Benedikt Graf von Bentzel  Foto: PR
Benedikt Graf von Bentzel Foto: PR
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Das Ergebnis war eindeutig. Mit 30 von 30 Stimmen nominierten die Mitglieder des CSU-Ortsverbandes Heroldsbach den 51-jährigen Benedikt Graf von Bentzel zu ihrem Bürgermeisterkandidaten bei den Kommunalwahlen im März. Sein Motto für Heroldsbach: "Gestalten statt Verwalten."

In der Nominierungsversammlung im Gasthof "Lindenhof" wurde Benedikt Graf von Bentzel auf Vorschlag des Ortsvorsitzenden Hermann Vortmann zum Bürgermeisterkandidaten gewählt. Die CSU will nach mehreren Jahren der Abstinenz endlich wieder den Bürgermeistersessel im Rathaus erobern.

Graf von Bentzel bringt langjährige politische Erfahrungen mit. 18 Jahre als Gemeinderat, davon sechs Jahre als Zweiter Bürgermeister, und 18 Jahre als Kreisrat hat er bereits hinter sich gebracht und ist nun bereit, in die Fußstapfen seines Vaters Hannfried Graf von Bentzel zu treten, der schon als Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde stand.

Von Bentzel, zweifacher Familienvater und Unternehmer, hat sein Motto, aber nicht nur, wie er betont, für den Wahlkampf, sondern auch für eine mögliche Zeit als Bürgermeister von Heroldsbach festgelegt. Er gilt als gut vernetzt; eine Eigenschaft, die er, wie er findet, gut zum Wohle der Gemeinde Heroldsbach einbringen könne. Eines seiner ersten Ziele, wenn ihm die Wähler ihr Vertrauen schenken: "Begonnene Projekte schnell und kostenorientiert voranzubringen", sagt der 51-Jährige. Er wolle sich ganz und gar in den Dienst der Bürgerschaft stellen; ein wahrer "Bürger-Meister" werden, kündigt von Bentzel an.

Er wolle eine offene und ehrliche Kommunikation pflegen und biete eine konstruktive Zusammenarbeit mit der Verwaltung und dem Gemeinderat an. Von Bentzel sieht sich als Motor der Gemeinde - mit unternehmerischen Gedanken -, will "Betroffene zu Beteiligten machen", will Bürger und Gemeinderat bei den Entscheidungen mitnehmen, nicht außen vor lassen.

Sein Führungsstil: Motivation anstatt Druck. Bereits jetzt verrät er einige Ideen, die er für die Zukunft Heroldsbachs hat. So will er die Vereinsförderung reformieren, ein "Grünes Band für Heroldsbach" schaffen, die Trinkwasserqualität weiter erhöhen, ein Kinder- und Jugendparlament implementieren und in der Bevölkerung auch den ÖPNV-Gedanken stärken. Kurzum: "Ich will gestalten und nicht verwalten."

Nach seiner Vorstellung hatten die Mitglieder das Wort. Von Bentzel wurde einstimmig von den 30 anwesenden Mitgliedern gewählt. Weiterhin waren 15 Gäste bei der Nominierungsversammlung anwesend. Schon in naher Zukunft will er gemeinsam mit dem CSU-Ortsverband Heroldsbach die Kandidatenliste für den Gemeinderat aufstellen. red

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