Bamberg

CSU macht gegen Trennlinie mobil

1500 Bürger teilen durch ihre Unterschrift den Aufruf der CSU, dass im Zuge des Bahnausbaus alle Verbindungen in den Bamberger Osten für die Verkehrsteilnehmer offen gehalten werden sollen. Der CSU-Ka...
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1500 Bürger teilen durch ihre Unterschrift den Aufruf der CSU, dass im Zuge des Bahnausbaus alle Verbindungen in den Bamberger Osten für die Verkehrsteilnehmer offen gehalten werden sollen. Der CSU-Kandidat für die Oberbürgermeisterwahl, Christian Lange, und die Ortsvorsitzenden der CSU-Ortsverbände Ost, Gaby Seidl, und Wunderburg/Gereuth, Wolfgang Grubert, haben die Unterschriftenlisten nun präsentiert.

"Die hohe Anzahl von 1500 Bambergern - vorwiegend aus den Stadtteilen Bamberg-Ost und Wunderburg/Gereuth, die unseren Aufruf durch ihre Unterschrift unterstützt haben, zeigt, dass das Thema des Bahnausbaus die Menschen stark bewegt und dass die Bahntrasse keine Trennlinie sein soll", wird Lange in der Pressemitteilung der CSU zitiert.

Anlass für die Unterschriftensammlung der CSU seien Strömungen im Bamberger Stadtrat, den Bahnausbau dazu zu nutzen, um die Zollner-Unterführung und die Unterführungen in der Moos- und Geisfelder Straße für Kraftfahrzeuge zu sperren und auf reine Fuß- und Gehverbindungen mit einer Durchfahrtsmöglichkeit für den Stadtbus zu reduzieren. "Dem erteilen wir als CSU eine klare Absage", unterstrich Christian Lange. "Wir wollen, dass die Verbindungen zwischen dem Bamberger Osten und der Innenstadt und in die Wunderburg und in die Gereuth für alle Verkehrsteilnehmer offen bleiben."

Für Gaby Seidl und Wolfgang Grubert sind es vor allem drei Argumente, die für die Durchlässigkeit der Bahnlinie für alle Verkehrsarten sprechen: zum einen benötige der Bamberger Osten starke Verkehrsverbindungen in die Innenstadt, wie sie beispielsweise die Zollner-Unterführung für den nördlichen Bamberger Osten und die Gartenstadt darstellten. Zum anderen wünschten sich die Wunderburger, dass ihre traditionellen Verbindungen in den Bamberger Osten nicht gekappt werden. Schließlich heben Seidl und Grubert hervor, dass die Entscheidung über die Erneuerung der Bahnquerungen eine Frage für die nächsten Jahrzehnte sei. Es sei daher nachhaltig und zukunftszugewandt, wenn die Bahnunterführungen nun für alle Verkehrsarten offen gehalten würden. "Spätere Generationen können dann - bei einem geänderten Mobilitätsverhalten - die Bahnquerungen immer noch sperren", so ihre Meinung. Ihr Anliegen fasst die CSU in dem Satz zusammen: "Mit uns endet Bamberg nicht an der Bahnlinie." red

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