Nordhalben

CSU kürt Michael Wunder zum Bürgermeisterkandidaten in Nordhalben

Veronika Schadeck Nordhalben —  Michael Wunder tritt für die CSU als Bürgermeisterkandidat in Nordhalben an. Die Mitglieder statteten ihn am Freitagabend im Gasthaus Wagner in Nordhalben mit einem Tra...
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Michael Wunder (Achter von rechts), hier mit den CSU-Gemeinderatskandidaten, tritt als Bürgermeisterkandidat für Nordhalben an. Foto: vs
Michael Wunder (Achter von rechts), hier mit den CSU-Gemeinderatskandidaten, tritt als Bürgermeisterkandidat für Nordhalben an. Foto: vs

Veronika Schadeck Nordhalben —  Michael Wunder tritt für die CSU als Bürgermeisterkandidat in Nordhalben an. Die Mitglieder statteten ihn am Freitagabend im Gasthaus Wagner in Nordhalben mit einem Traumergebnis aus: Michael Wunder erhielt hundert Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen der Parteimitglieder.

Michael Wunder betonte, dass er als Bürgermeister nur nach vorne schauen wolle, um Nordhalben als liebens- und lebenswerte Gemeinde voranzubringen und für die Zukunft fit zu machen. Dabei würden an unterschiedlichsten Stellen Kraftakte notwendig sein.

Wunder skizzierte in seiner Rede die Aufgaben, die er als Bürgermeister ins Auge fassen werde. Ganz oben auf der Agenda stehe der Stadtumbau mit der Sanierung der Ortsdurchfahrt nach dem Vorbild von Steinwiesen. Er wolle eine zeitgemäße Unterkunft für den Bauhof schaffen, einen verlässlichen Badbetrieb im Naturbad sicherstellen, das Klöppelmuseum weiterentwickeln, die Potenziale der Nordwaldhalle nutzen, keine staatlichen Zuschüsse mehr verschenken und die Wasser- und Abwasserversorgung erneuern. Dafür sei ein Gesamtkonzept mit einem entsprechenden Zeitplan unumgänglich. Der Bürger müsse dabei im Fokus stehen, schließlich gehe es hier um das Geld der Bürger direkt.

Es gelte, die Ortstraßen wieder in einen ordentlichen Zustand zu versetzen, sich mit allen Verantwortlichen dafür einzusetzen, dass die ärztliche Versorgung gewährleistet bleibt und eine ortsnahe fachgerechte Versorgung für ältere Menschen sichergestellt ist sowie Kindergarten und Schule unter dem Motto "kurze Beine, kurze Wege" organisiert werden. Vorgänge in der Verwaltung sollen digitalisiert und endlich Wohnungen für junge Leute geschaffen werden. Zudem soll die Breitbandversorgung speziell für den Außenbereich verbessert werden. Sichergestellt werden soll eine gute Nahversorgung mit entsprechender Anbindung.

Von der Förderoffensive Nordostbayern sollen nicht nur einzelne, sondern viele Bürger profitieren. Vereine und das Ehrenamt sollen wieder wertgeschätzt, das Radwegenetz in Richtung Süden geschlossen und eine Verwendung für ehemalige Polizeigebäude gefunden werden. Im Verbund mit dem Rodachtal werde er sich für eine Stärkung der heimischen Wirtschaft einsetzen und die "Politik nach Gutsherrenart" der vergangenen sechs Jahre beenden.

Stellvertretender CSU-Kreisvorsitzender Jens Korn betonte: "Kommunalpolitik braucht eine feste Basis. Wir stehen als CSU auch dafür ein, dass es feste Regeln braucht, an die wir uns alle halten müssen." Er hoffe, dass Nordhalben wieder eine CSU-Hochburg wird. Mit Michael Wunder habe man einen Kandidaten, der wie geschaffen sei für das Amt. Er erfülle alle Voraussetzungen aufgrund seiner beruflichen Erfahrung und sei auch charakterlich geeignet. "Er kann eine Gemeinde führen, ist eine ehrliche Haut und verfügt über riesengroße politische Erfahrung", so Korn. Wunder ist seit 30 Jahren im Gemeinderat und 24 Jahre im Kreistag Kronach. Im Freistaat habe man eine Förderkulisse, die ihresgleichen suche. Die CSU stehe zu ihren Kommunen, Jens Korn nannte die Konsolidierungshilfen, Städtebauförderung und die Nordostbayern-Initiative, die kein Abriss-, sondern Gestaltungsprogramm sei. Mit Michael Wunder als Bürgermeister werde Nordhalben diese Fördermittel auch nutzen.

"Im März 2020 geht es um eine wichtige Weichenstellung für unsere Heimatgemeinde", sagte Michael Wunder. Die CSU präsentiere sich mit einer starken Liste, einer gesunden Mischung aus erfahrenen und jungen Kandidaten, die den nötigen Sachverstand mitbrächten. Wunder: "Ein superstarkes Team, das zeigt, dass wir für alle Bürger offen sind. Die Hälfte der Kandidaten ist kein Parteimitglied. Viele bringen sich ehrenamtlich in Vereinen und Organisationen ein."

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