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Haßfurt
Wahlbilanz

CSU ist weitgehend zufrieden und hofft auf Stichwahlerfolg

CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel ist zufrieden mit der Kommunalwahl auf Landkreisebene. Landrat Wilhelm Schneider habe mit über 68 Prozent der Stimmen einen hohen Vertrauensbeweis der Landkreisbevö...
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CSU-Kreisvorsitzender Steffen Vogel ist zufrieden mit der Kommunalwahl auf Landkreisebene. Landrat Wilhelm Schneider habe mit über 68 Prozent der Stimmen einen hohen Vertrauensbeweis der Landkreisbevölkerung ausgesprochen bekommen, der ihm Rückenwind für seine Arbeit und die Bewältigung der Aufgaben der kommenden Jahre gebe, betont Vogel in einer Mitteilung an die Medien im Landkreis.

Dank an die SPD

Die gesamte CSU im Landkreis danke ausdrücklich der SPD und ihrem Landratskandidaten Wolfgang Brühl für den stets fairen und sachlichen Wahlkampf, so Vogel weiter.

Zufrieden sei die Kreis-CSU auch mit dem Ergebnis der Kreistagswahl. So haben laut Vogel viele Beobachter deutliche Verluste der CSU und ein Anwachsen der Grünen auf bis zu zehn Kreisräten vorhergesagt. "Allen Unkenrufen zum Trotz haben wir nur einen Kreistagssitz knapp verloren, aber die befreundete Junge Liste einen hinzugewonnen, so dass in Summe das Ergebnis gehalten werden konnte", zeigte sich Steffen Vogel zufrieden.

Generationswechsel

"Die Wahl war nicht einfach, weil sich ein Generationswechsel abzeichnete, da Stimmenbringer vergangener Wahlen wie Rudi Eck, Rudolf Handwerker oder Monika Weinbeer aus dem Steigerwald nicht mehr kandidierten", so Vogel. Deshalb ist er mit 21 Kreisräten sehr zufrieden, zumal acht der 21 Kreisräte vollkommene Neulinge seien, was den Generationswechsel deutlich zum Ausdruck bringe. Mit Alexander Bergmann aus Hofheim habe die Union mit 34 Jahren die junge Generation an Bord und mit Gerhard Zösch aus Sand mit seinen 71 Jahren auch die ältere Generation. Sehr gut sei auch, dass ein Drittel der CSU-Kreisräte Frauen sind, so Vogel weiter.

Mit Respekt bewertet der CSU-Kreisvorsitzende, der zwei Mal über die Junge Liste in den Kreistag eingezogen war, das Ergebnis der JL, die mit sechs Sitzen genauso stark im neuen Kreistag vertreten sei wie die "hochgelobten" Grünen. Auch bei der JL seien vier der sechs Kreisräte neu im Kreistag, so dass auch hier eine Erneuerung stattgefunden habe. Der Kreisvorsitzende sieht die CSU im Landkreis, mit einem starken Nachwuchs, gut gerüstet für die kommenden Jahre.

Bürgermeisterwahl enttäuscht

Als ernüchternd wertet der Landtagsabgeordnete aus Theres dagegen das Abschneiden der CSU bei den Bürgermeisterwahlen. Zwar seien acht CSU-Bürgermeister wiedergewählt worden, jedoch habe man sich in der einen oder anderen Kommune Hoffnung auf ein besseres Ergebnis oder einen Sieg gemacht. Respektabel sei, dass vier CSU-Frauen sich um ein Bürgermeisteramt im Landkreis beworben hätten; das zeige, dass es der CSU im Kreis ernst sei, wenn sie weiblicher und jünger werden wolle.

Große Hoffnung setzt Steffen Vogel nun darauf, dass bei den Stichwahlen am Sonntag Markus Oppelt in Pfarrweisach, Roland Metzner in Ebelsbach und Alfons Hartlieb in Stettfeld das Vertrauen der Bürger ausgesprochen bekommen. "Wenn wir in den drei Gemeinden was reißen, dann passt es wieder", zeigt sich Vogel optimistisch.

Fazit

Die Wahlen hätten letztlich gezeigt, dass in den Städten und Gemeinden die Bürger grundsätzlich mit ihren Gemeindeoberhäuptern und mit der geleisteten Arbeit über die Parteigrenzen hinweg zufrieden seien, so dass fast alle Amtsinhaber bestätigt worden sind. red

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