Großheirath
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CSU ist geprägt von Zufriedenheit

Örtliche CSU-Mitglieder waren im Fernsehen - oder beinahe. Bei der Feier zum 40. Jubiläum des CSU-Ortsverbandes im vergangenen Jahr war der Bayerische Rundfunk vor Ort und bat die Mitglieder, ein Stim...
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Ehrungen beim CSU-Ortsverband Großheirath (von links): Hans-Martin Hinz, Sebastian Straubel, Heike Wohlleben, Vorsitzender Udo Siegel, Michael Hümmer, Kreisvorsitzender Martin Mittag.  Foto: Michael Stelzner
Ehrungen beim CSU-Ortsverband Großheirath (von links): Hans-Martin Hinz, Sebastian Straubel, Heike Wohlleben, Vorsitzender Udo Siegel, Michael Hümmer, Kreisvorsitzender Martin Mittag. Foto: Michael Stelzner
Örtliche CSU-Mitglieder waren im Fernsehen - oder beinahe. Bei der Feier zum 40. Jubiläum des CSU-Ortsverbandes im vergangenen Jahr war der Bayerische Rundfunk vor Ort und bat die Mitglieder, ein Stimmungsbild zu dem bevorstehenden Wechsel des Ministerpräsidenten abzugeben. Doch die Ereignisse hatten sich damals so überschlagen, dass von Großheirath nichts im Fernsehen zu sehen war. Daran erinnerte Udo Siegel in seinem Vorstandsbericht bei der Hauptversammlung im Gasthof Steiner. Für viele Politiker sei Großheirath ein Sprungbrett, sagte Siegel etwas scherzhaft. Denn viele seien nach ihrer Amtsausübung in Großheirath in höhere Positionen aufgestiegen.


Siegel: Werbung machen

Der Ortsverband hat laut Siegel 57 Mitglieder, davon zehn Frauen. Das Durchschnittsalter beträgt 57,1 Jahre und die durchschnittliche Dauer der Mitgliedschaft liegt bei 24,1 Jahren. Siegel rief die Mitglieder auf, aktiv für den Ortsverband Werbung zu machen.
Der CSU-Ortsverband könne schon ein wenig stolz auf sich sein, sagte Siegel, denn seit der Gebietsreform im Jahr 1978 stelle der Ortsverband zusammen mit dem Bürgerblock die Mehrheit im Gemeindegremium. Siegel sprach von einer guten Zusammenarbeit in der Fraktion. Der Großheirather Bürgermeister informierte über einige Großprojekte in der Gemeinde. So sei die Dorferneuerung in Rossach, die rund 1,8 Millionen kosten wird, in vollem Gange. Hierfür erhalte die Gemeinde einen Zuschuss von 65 Prozent. Um auch für die nächsten Jahre auf der sicheren Seite zu sein, wurden die Kanäle saniert und Teile der Wasserleitung ausgetauscht. Er ging unter anderem auch auf die Generalsanierung der Schule sowie die Turnhallensanierung ein. Derzeit sei kein Bauplatz von der Kommune zu erhalten, sagte Siegel. Man wolle aber weitere Bauplätze ausweisen. Erfreut ist der Bürgermeister, dass der Haushalt der Gemeinde im Jahr 2018 wieder ohne eine Kreditaufnahme auskommt.
Kreisvorsitzender Martin Mittag ehrte zusammen mit Udo Siegel einige langjährige Mitglieder: Für 15 Jahre wurde Heike Wohlleben, für 30 Jahre Michael Hümmer und für 35 Jahre Hans-Martin Hinz geehrt. mst
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