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CSU-Generalsekretär Markus Blume ehrt Landrat für 30-jährige Treue

Beim gut besuchten Fischessen des CSU-Stadtverbandes im Gasthaus "Karolinenhöhe" standen der CSU-Generalsekretär Markus Blume im Mittelpunkt. Landrat Christian Meißner betonte, dass im Landkreis viele...
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CSU-Generalsekretär Markus Blume (links) beglückwünschte Landrat Christian Meißner für 30- jährige Mitgliedschaft.  Foto: Alfred Thieret
CSU-Generalsekretär Markus Blume (links) beglückwünschte Landrat Christian Meißner für 30- jährige Mitgliedschaft. Foto: Alfred Thieret

Beim gut besuchten Fischessen des CSU-Stadtverbandes im Gasthaus "Karolinenhöhe" standen der CSU-Generalsekretär Markus Blume im Mittelpunkt.

Landrat Christian Meißner betonte, dass im Landkreis vieles in den letzten Jahren gelungen sei. Der Wind komme aber nicht immer von hinten, sondern auch einmal von vorne, wie im Fall des Regiomed-Konzerns. Da habe man ein Problem, aber es gehe wieder aufwärts, so dass man mit viel Engagement im Jahr 2021 zumindest wieder eine schwarze Null schreiben wolle. Da werde jetzt Stimmung gemacht. "Wir haben ein Lebensgefühl, eine Wirtschaftsstruktur, eine Kulturlandschaft, um die uns andere beneiden, da lasse ich nicht zu, dass alles schlecht geredet wird, nur weil jetzt Wahlkampf ist und sich einige profilieren wollen", stellte der Landrat klar.

Respekt für die Leistungsträger

Markus Blume ging auf viele aktuelle Themen ein. So forderte er mehr Respekt für die Leistungsträger unseres Landes. Dabei dachte er in erster Linie an die "Helden des Alltags", die mit ihren eigenen Händen ihren Lebensunterhalt verdienten, die zur Arbeit gingen, für ihre Familie sorgten oder als Unternehmer Verantwortung übernähmen. Wenn man die Rekordsteuereinnahmen im Bundeshaushalt 2019 betrachte, glaube die CSU, dass es richtig sei, zumindest einen Teil des Geldes an die Bürger zurückzugeben, indem man etwa den Soli ganz abschafft oder im Rahmen einer Unternehmenssteuerreform für die betreffenden Bürger für Entlastung sorgt. Die Sozialdemokraten würden dagegen eher daran denken, wofür man das Geld noch ausgeben könne.

Er kritisierte auch, dass ständig über Krisen, vor allem in Talkshows, geredet werde. Negativmeldungen würden zunehmen. Dies betreffe besonders die Automobilindustrie. So würden die Grünen einen regelrechten Feldzug nicht nur gegen den Diesel, sondern gegen das Automobil an sich führen und damit auch gegen zahllose Arbeitsplätze und gegen die Pendler. Es gebe kaum ein anderes Land, das so selbstzerstörerisch mit seiner Leitindustrie umgehe. Dabei stellte er nicht in Abrede, dass sich die Autoindustrie umstellen müsse.

Es sei wichtig, dass man den Anschluss an die Entwicklung der Zukunftstechnologien nicht verpasse. Aus diesem Grund habe Markus Söder eine Technologieoffensive mit einem Investitionsvolumen von zwei Milliarden Euro für eine Hightech Agenda Bayern gestartet, womit unter anderem der Ausbau der Hochschulen und eine Mittelstandsoffensive gefördert werden soll.

Die Bundestagsabgeordnete Emmi Zeulner sah die Kommunalwahl gerade im ländlichen Raum als wichtigste Wahl an, weil sich dadurch die Möglichkeit ergebe, den Ort mitzugestalten und zu stärken. Sie habe sich zusammen mit mehreren Kandidatinnen zum Ziel gesetzt, ein Mehrgenerationenhaus für die Region zu schaffen, um in einem Haus Kinderbetreuung und die Versorgung von Senioren zusammenzubringen. thi