Bamberg
Antrag

CSU drängt auf eine zweite Klinik-Zufahrt

Die CSU-Stadtratsfraktion will es jetzt wissen: In einem Antrag an den Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) bittet sie um Berichterstattung über die von ihr beantragte zweite Zufahrt zum Klinikum au...
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Die CSU-Stadtratsfraktion will es jetzt wissen: In einem Antrag an den Oberbürgermeister Andreas Starke (SPD) bittet sie um Berichterstattung über die von ihr beantragte zweite Zufahrt zum Klinikum aus Richtung Waizendorfer Straße. Aktueller Anlass ist, laut einer Pressemitteilung der CSU, die Einweihung der ersten Hälfte des vierten Bettenturmes durch Ministerpräsident Markus Söder am 6. September, die Inbetriebnahme der dortigen Stationen ab 24. September sowie der zweiten Hälfte des Bettengebäudes im März 2019.
Schon jetzt würden neben den mehr als 40 000 stationären Patienten im Klinikum mehr als 160 000 ambulante Patienten pro Jahr in den Praxen und im Medizinischen Versorgungs-Zentrum (MVZ) behandelt. Da letztere vielfach Folgetermine hätten, resultiere daraus ein enormes Verkehrsaufkommen. Mit der Erweiterung des Klinikums, der Zunahme der Bettenzahl, der Mitarbeiter und Patienten und damit auch der Besucher werde ein weiterer erheblicher Anstieg des Verkehrs einhergehen.
Stadtrat Gerhard Seitz hält bereits jetzt das Wohngebiet am Bruderwald für das Stadtviertel mit der höchsten Verkehrsbelastung in Bamberg. Zur Veranschaulichung rechnet er vor, die dortige Belastung sei - bezogen auf die Zahl der hier lebenden Bürger - so, als hätte Bamberg nicht jährlich etwa 7 Millionen, sondern etwa 70 Millionen Touristen.


ÖPNV muss alternativlos werden

Laut dem Fraktionsvorsitzenden Helmut Müller könne die zweite Zufahrt nicht alle Probleme lösen, jedoch erheblich mildern. Unabdingbar sei deshalb der weitere Ausbau des ÖPNV, und zwar in der gesamten Stadt. Dieser müsse, nach der ganz persönlichen Auffassung Müllers, notfalls auch durch den Einsatz von Haushaltsmitteln so gestaltet werden, dass er für alle Bewohner Bambergs und für alle Besucher alternativlos sei. red


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