Coburg
Laufsport

Coburger Vereine setzen Ausrufzeichen bei oberfränkischer Crossmeisterschaft in Kemmern

Kemmern/Coburg — Die Gemeinde Kemmern bei Bamberg war Austragungsort der ersten oberfränkischen Leichtathletikmeisterschaft der Saison 2018. Bei guten äußer...
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Die Coburger Ben Ruckdeschel (l.) und Anton Schulze glänzten.
Die Coburger Ben Ruckdeschel (l.) und Anton Schulze glänzten.
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Kemmern/Coburg — Die Gemeinde Kemmern bei Bamberg war Austragungsort der ersten oberfränkischen Leichtathletikmeisterschaft der Saison 2018. Bei guten äußeren Bedingungen kam die Crossmeisterschaft zur Durchführung, wobei der heimische Leichtathletik-Kreis Oberfranken West mit 20 Titeln hervorragend abschnitt. Der Streckenverlauf war zwar flach, aber die durch den Regen aufgeweichten Rasenrunden machte den Athleten doch zu schaffen.


Bamberger nicht zu schlagen

Im Mittelpunkt stand ohne Zweifel der Bamberger Mario Wernsdörfer, der die beiden Männerstrecken über 3800 Meter und 8800 Meter überlegen für sich entschied. Den Auftakt machten die Läufer über die Mittelstrecke über 3800 Meter. Wernsdörfer übernahm sofort die Spitze, dahinter lieferten sich Christian Gründel vom TSV Staffelstein und der Coburger Martin Militzke (TV 48) einen interessanten Zweikampf um Platz 2, den der Bad Staffelsteiner schließlich mit einer starken Schlussphase für sich entschied. Podestplätze belegten über diese Distanz Valentin Herrmann (U18, TSV Mönchröden) und Reinhard Zimmermann (M70, TSV Sonnefeld) als Zweite.
Bei den Frauen siegte Elvira Flurschütz vom Gastgeber SC Kemmern. Stark wie gewohnt präsentierte sich Christine Schrenker (TV 48 Coburg), die die Klasse W50 klar für sich entschied. Danach folgten die Schülerklassen U12/U10 über 1300 Meter. In der M10 siegte das Lauftalent Noah Möller vom TSV Staffelstein klar vor Finn Löffler vom TSV Bad Rodach und Luca Rose (Bad Staffelstein). Auch in der W10 ließen die Mädchen aus dem Kreis ihrer Konkurrenz keine Chance. Annika Kaufmann (TSV Weißenbrunn) siegte vor Leni Rose (TSV Staffelstein) und Hannah Sagasser (TV 48 Coburg). Auch in der W11 unterstrich Frieda Kupfer vom TSV Bad Rodach als klare Siegerin ihr Talent. Zweite wurde Angelina Steblau vom TSV Mönchröden.


Zwei Coburger Talente dominieren

Der Lauf über 1300 Meter der Klassen U9/U8 stand im Zeichen der Lauftalente des TV 48 Coburg. In der M9 liefen Anton Schulze und Ben Ruckdeschel ein einsames Rennen an der Spitze. Den Sieg holte knapp Schulze vor Ruckdeschel. Auch in der M8 kam der Sieger vom TV 48 Coburg. Florin Röseler kam knapp vor Martin Roman (TSV Mönchröden) ins Ziel.
Jakob Häfner setzte beim Lauf der Klassen U16/U14 über 2500 Meter die Erfolgsserie des TV 48 Coburg eindrucksvoll fort. Der M14-Läufer siegte souverän in 8:51 Minuten. Einen Platz dahinter landete Hendrik Herrmann vom TSV Mönchröden. Den Sieg in der M12 ließ sich Hanno Freiberger vom TSV Bad Rodach nicht nehmen. Mit Johanna Löffler gab es in der W13 einen weiteren Sieg der Bad Rodacher. Luca Dörfler (Bad Rodach) holte sich Platz 2 der M15. Den Abschluss der Veranstaltung machte der Hauptlauf über 8800 Meter. Mario Wernsdörfer deklassierte seine Gegner in erstklassigen 28:50 Minuten. Zweiter wurde Sven Starklauf (DJK Vorra). Dann kam auch schon der Sieger der M40, Alexander Finsel vom TV 48 Coburg. Dieser überflügelte seinen Vereinskameraden Militzke (Zweiter der M35) in der Endphase noch um zwei Sekunden.
Die Coburger Mannschaftsergebnisse: 3800 Meter, Männer: 2. TV 48 Coburg; Hauptlauf, Männer: 1. TV 48 Coburg mit Alexander Finsel, Martin Militzke und Alexander Bauer; MU16: 1. TSV Mönchröden; MU12: 1. TV 48 Coburg; MU 10: 1. TV 48 Coburg; MU13: 1. TSV Mönchröden; WU12: 2.TSV Bad Rodach. Erfolgreichster Verein aus dem Leichtathletik-Kreis West war der der TSV Staffelstein vor dem TV 48 Coburg, TSV Bad Rodach und TSV Mönchröden.

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