schulranzenaktion

Coburger Schulen halten Spenden der besonderen Art parat

Wenn es um die Sicherung der unmittelbaren Lebensgrundlagen in der sogenannten Dritten Welt geht, stehen die Bereiche Nahrung, Medizin und Kleidung auf den ...
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Wenn es um die Sicherung der unmittelbaren Lebensgrundlagen in der sogenannten Dritten Welt geht, stehen die Bereiche Nahrung, Medizin und Kleidung auf den ersten Plätzen. Erst an vierter Stelle der Prioritätenliste folgt der Bereich Bildung.
Da setzt die internationale
Hilfsorganisation Gain (Global Aid Network) mit ihrer jährlichen Schulranzenaktion ein deutliches Zeichen grenzüberschreitender Solidarität. Bei dieser Aktion ist auch die Heimatringschule, eine Grundschule in Coburg, ein wichtiger Aktivposten.
Oft ist es ja so, dass die Schulranzen nach einigen Jahren, zum Beispiel nach einem Schulübertritt, ausgewechselt werden und den Rest ihres Daseins in einem
Kellerabteil oder auf dem Dachboden fristen müssen. Dann ist da Gain mit seiner Schulranzenaktion zur Stelle. Rektorin Marie-Luise Albrecht-Müller und Konrektorin Andrea-Ursula Keidel freuten sich am vergangenen Montag darüber, dass sich an der Sammelstelle im Foyer der Grundschule am Heimatring - die liegt im Coburger Demo - eine große Anzahl ansehnlicher Schulranzen angehäuft hatte, die Gain-Koordinatorin Silvia Rauschert in Empfang nehmen konnte.
"Es ist schön, wenn wir mit Ihrer Hilfe viele Kinder in anderen Ländern unterstützen können, mit ihrem dann eigenen Ranzen in die Schule gehen zu dürfen", so hieß es im Schreiben von Rektorin und Konrektorin an die Eltern. Die Aktion bekommt dann auch noch eine ganz besondere, persönliche Note durch den möglichen Austausch der Adressen von Spendern und Empfängern.
Zu einem großen Teil gab es nicht nur die leeren Schultaschen. Viele waren gefüllt mit Heften oder Zeichenblöcken, Stiften, Pinseln, Klebestiften, Heften oder Farbkästen. Sogar das eine oder andere Kuscheltier hatte sich in die Schulranzen hineingemogelt. Gain beherzigt dabei einen Gedanken des tschechischen Theologen und Pädagogen Johann Amos Comenius, der einst gesagt hatte: "Der Mensch, wenn er Mensch werden soll, muss gebildet werden." Neben der Heimatringschule beteiligen sich auch andere Coburger Schulen an dieser Gain-Schulranzenaktion. mako
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